Bernhard Peter
Britische heraldische Exlibris (14)

Exlibris von unbekanntem Künstler:
Dieses Exlibris von unbekanntem Künstler ist laut Inschrift auf der Schriftkartusche im unteren Teil für "The Right Hon(oura)ble Patrick Hume Earl of Marchmont Viscount of Blasonberry Lord Polwarth of Polwarth etc. Lord High Chancelor of Scotland 1702". Es handelt sich bei dem Exlibriseigner um Patrick Hume (13.1.1641-2.8.1724), einen schottischen Staatsmann, den Sohn und Erben von Sir Patrick Hume of Polwarth, 1st Baronet, und dessen Frau Christian Hamilton, die Tochter von Sir Alexander Hamilton of Innerwick. Sein Großvater war der schottische Höfling und Poet Sir Patrick Hume of Polwarth and Redbraes (ca. 1550-1609). Der Exlibriseigner folgte seinem Vater 1648 als 2. Baronet Polwarth nach, wurde selbst am 26.12.1690 zum Lord Polwarth erhoben, of Polwarth in the County of Berwick, und am 23.5.1697 zum Lord Polwarth, of Polwarth, Redbraes and Greenlaw, Viscount of Blasonburie, sowie zum Earl of Marchmont.

Patrick Hume saß 1669-1674 für Berwickshire im Parlament. Sein politisches Leben war von einigen Extremen am Rande von Großereignissen geprägt. Als Verteidiger einer schottischen presbyterianischen Bewegung landete er selbst im Gefängnis. Kaum frei, verdächtigte man ihn der Teilnahme an der Rye-House-Verschwörung, deren Ziel es war, König Charles I. von England und seinen Bruder James Duke of York zu ermorden, weil deren Politik den Verschwörern zu katholikenfreundlich war. Hume hatte zwar nichts damit zu tun, mußte sich aber trotzdem verbergen und in die Niederlande fliehen. Dort schloß er sich  Archibald Campbell an, dem 9th Earl of Argyll, und mit ihm nahm er 1685 an der Rebellion unzufriedener Exil-Schotten teil. Nun war er wirklich zum Rebell geworden. Die Idee war, daß man Truppen in Schottland bindet, während James Scott, 1st Duke of Monmouth, auf London marschieren sollte. Dummerweise ging die Aktion schief. Hume fiel in Acht und mußte erneut auf den Kontinent fliehen. Dort schloß er sich dem Prinzen Wilhelm von Oranien an, um mit ihm 1688 während der der Glorreichen Revolution nach England zu gehen. Erneut saß er 1689-1690 für Berwickshire im schottischen Parlament. Die Acht wurde am 22.7.1690 durch einen Parlamentsakt aufgehoben. Danach ging es bei Hume steil aufwärts mit den Rangerhöhungen und mit der politischen Karriere: 1690 wurde er Privy Councillor, 1692-1702 und 1704-1705 Sheriff von Berwickshire, 1696-1702 Commissioner der Scottish Treasury, 1696-1702 High Chancellor (Lordkanzler) von Scotland, 1698 Commissioner beim Parlament, 1707-1709 Colonel des 7. Dragoner-Regiments, 1715-1724 Lord of Police. Wie man sieht, verlor er seine wirklich großen Ämter, als Queen Anne den Thron bestieg, und erhielt danach nur noch kleinere Posten.

 

Das Wappen ist geviert mit Herzschild, Feld 1 und 4 erneut geviert, Feld a und d: in Grün ein silberner Löwe, rot gezungt und bewehrt (Hume), Feld b und c: in Silber drei (2:1) grüne Papageien mit roten Beinen und Schnäbeln (Pepdie), Feld 2: in Rot drei gestürzte gedornte Spitzen (Polwarth), Feld 3: in Silber ein blaues, gedorntes Kreuz (St. Clair), Herzschild: In Silber eine naturfarbene Orange mit grünem Stiel, eine Krone tragend. Englischer Blason des Schildes: Quarterly, 1st and 4th grand quarters counterquartered, 1st and 4th: Vert a lion rampant Argent armed and langued Gules (Hume), 2nd and 3rd: Argent three popinjays Vert beaked and membered Gules (Pepdie), 2nd grand quarter: Argent three piles engrailed Gules issuing from the chief (Polwarth), 3rd grand quarter: Argent a cross engrailed Azure (St. Clair), over all in the centre an escutcheon Argent charged with an orange Proper stalked and slipped Vert ensigned with an imperial crown Proper.

Auf dem Schild ruht eine Rangkrone, zusätzlich zum Oberwappen. Als Helmzier wird ein aus einem Herzen hervorwachsender rechter Unterarm geführt, der ein Scimitar (Krummsäbel) hält, alles in natürlichen farben (engl.:  Crest: Out of a human heart a dexter arm erect holding a scimitar all Proper). Als Schildhalter werden zwei widersehende silberne Löwen geführt, rot gezungt und ebenso bewehrt (engl.: Supporters: On either side a lion reguardant Argent armed and langued Gules). Zwei Devisen sind zu lesen: Unter dem Wappen steht "FIDES PROBATA CORONAT" - erprobte Treue krönt, über dem Oberwappen die eigentliche Familiendevise "TRUE TO THE END" - treu bis zum Ende.

Patrick Hume heiratete am 29.1.1660 Grizel Ker (-11.10.1703), die Tochter von Sir Thomas Ker of Cavers. Als 2. Earl of Marchmont folgte ihm sein Sohn Alexander Hume, später Hume-Campbell, nach. Zu der Namensvereinigung kam es, weil er am 29.7.1697 Margaret Campbell geheiratet hatte, die Erbtochter von Sir George Campbell of Cessnock. Dann folgte als 3. Earl dessen Sohn Hugh Hume-Campbell (15.2.1708-10.1.1794), welcher Marchmont House, ein Herrensitz in Greenlaw in Berwickshire, errichten ließ. Seit seinem Tod ohne männliche Erben ruhen alle Titel.

Exlibris von unbekanntem Künstler:
Dieses Exlibris für Lord Carrington ist ohne Künstlersignatur. Der Titel wurde für Robert Smith (22.1.1752-18.9.1838) geschaffen, den dritten Sohn und Erben von Abel Smith (1717-1788) und Mary Bird (1724-1780). Genau genommen gab es sogar zwei Titel, einen irischen und einen britischen: Am 11.7.1796 wurde er zum Baron Carrington erhoben, of Bulcot Lodge, das war der irische Titel. Etwas mehr als ein Jahr später wurde er am 20.10.1797 noch einmal zum Baron Carrington erhoben, diesmal of Upton in the county of Nottingham. Das war der britische Titel.

Das Wappen ist das der Smith of Nottingham, es zeigt in Gold einen schwarzen Sparren, beiderseits von einem ebensolchen Fadensparren begleitet, zwischen drei (2:1) schwarzen, oberhalben Greifen, die beiden oberen einander zugewendet (englisch: Or a chevron cotised between three demi-griffins the two in chief respectant Sable). Über dem Schild schwebt der Ranghut eines Barons. Die hier nicht gezeigte Helmzier wäre zu schwarz-goldenen Decken ein abgerissener goldener Elephantenkopf mit roten Ohren, der auf dem Hals mit drei blauen Lilien belegt ist (englisch: Mantling Sable and Azure. Crest: an elephant's head erased Or eared Gules charged on the neck with three fleur-de-lis two and one Azure). Als Schildhalter werden zwei schwarze, golden bewehrte Greifen mit erhobenen Flügeln geführt, von denen der heraldisch rechte mit drei goldenen Lilien, der linke mit drei goldenen, gestielten Kleeblättern belegt ist (englisch: on either side a griffin wings elevated Sable, the dexter charged with three fleur-de-lis palewise Or, the sinister with three trefoils slipped palewise of the last). Die Devise der Familie lautet TENAX IN FIDE - persevering in faith - entschlossen im Glauben.

Der erste Lord Carrington der Familie, eigentlich ein Bankier und Enkel des Gründers der Smith's Bank of Nottingham, die später nach London expandierte, saß 1779-1797 für Nottingham im Parlament. 1802-1838 war er Captain of Deal Castle. Er wurde 1800 Fellow der Royal Society und 1812 Fellow der Society of Antiquaries in London (F.S.A.) und war 1812-1827 deren Londoner Präsident. Er erwarb die Familiengüter in Buckinghamshire von Lord Shelburne, darunter auch Wycombe Abbey. Er führte später in seinem Wappen noch drei weitere Felder, denn es war geviert, Feld 1 und 4: in Silber ein rotes Kreuz, bewinkelt von vier blauen Pfauen (Smith of Ashby Folville, county of Leicester), Feld 2: in Silber ein schwarzer Schrägbalken, belegt mit drei Paaren schräggekreuzter silberner Säbel mit goldenen Griffen (Carington), Feld 3: in Gold ein schwarzer Sparren, beiderseits von einem ebensolchen Fadensparren begleitet, zwischen drei (2:1) schwarzen, oberhalben Greifen, die beiden oberen einander zugewendet (Smith of Nottingham). Englischer Blason: Quarterly, 1st and 4th: Argent a cross Gules between four peacocks Azure, 2nd: Argent on a bend Sable three pairs of falchions in saltire Argent hilted Or, 3rd: Or a chevron cotised between three demi-griffins, the two in chief respectant Sable. Diese Wappenform ist z. B. auf seinem Totenschild in Wycombe Abbey zu sehen, zusätzlich eingespannt zwischen den 2x 4 Feldern seiner beiden Ehefrauen. Davon werden drei Felder zu Unrecht geführt, denn Robert Smith hat keinerlei genealogische Beziehungen zu den Smith of Ashby Folville und ebenso wenig zu den Carington, und er hat kein Anrecht auf diese heraldischen Inhalte.

 

Der Name der Familie war im Laufe der Generationen Wandlungen unterworfen. Vom Stamm her handelt es sich um die Familie Smith. Carrington war der Titel. Doch irgendwann war der Name Smith peinlich, er wirkte so, ehem, schlicht, bürgerlich, ja fast schon proletarisch - geht gar nicht. Immerhin war man stinkreich und jetzt auch noch Lord, da kann man doch nicht "Schmitt" heißen! Daß sich bereits der erste Baron mit ihm nicht zustehenden fremden Federn schmückte, haben wir oben gesehen. Bereits der Sohn des ersten Barons, Robert John Smith (16.1.1796-17.3.1868) nahm mit königlicher Erlaubnis 1839 den Namen Carrington anstelle von Smith für sich und seine Nachkommen an. Dieser zweite Baron war ebenfalls Parlamentsmitglied, 1818-1820 für Wendover, 1820-1831 für Buckinghamshire und 1831-1838 für High Wycombe. Nach seiner Zeit als Parlamentarier war er bis zu seinem Tod Lord Lieutenant von Buckinghamshire, ein Ehrentitel. 1839 wurde er als Fellow in die Royal Society aufgenommen (F.R.S.).

Sein erstgeborener Sohn war Charles Robert Carrington (16.5.1843-13.6.1928). Dieser änderte seinen Namen erst in Carington mit nur einem "r" (um näher an der echten Familie Carington dran zu sein, auch wenn er genealogisch nichts mit dieser jetzt gleichnamigen Familie zu tun hatte), dann in Wynn-Carrington. Dieser 3. Baron Carrington wurde am 16.7.1895 zum Viscount Wendover, of Chipping Wycombe in the County of Buckingham, und zum 1. Earl Carrington erhoben, um dann noch einmal am 26.2.1912 zum ersten und einzigen Marquess of Lincolnshire aufzusteigen. Als solcher vermehrte er sein Wappen wie folgt: Quarterly of six: 1st: Or a chevron cotised between three demi griffins, the two in chief respectant Sable (ex Smith, jetzt Carington), 2nd: Vert three shields Argent each charged with a bordure engrailed Or (Burrell), 3rd: Argent three battering rams Proper headed Azure (Bertie), 4th: Or fretty Azure (Willoughby), 5th: Vert three eagles displayed in fess Or (Gwynedd, Prince of Wales), 6th: Or three bars wavy Gules (Drummond). Helmzier, Schildhalter und Devise blieben gleich (s. o.).

Als er starb, erloschen die Viscountcy of Wendover, das Earldom of Carrington und das Marquessate of Lincolnshire mit dem ersten, einzigen und letzten Inhaber der Titel im Jahre 1928. Die beiden Baronien, also der irische und der britische Peerage-Titel, gingen hingegen an seinen jüngeren Bruder, Rupert Clement George Carrington (18.12.1852-11.11.1929), den 4. Baron, der zusammen mit seinen Brüdern die Namensänderung zu Carington mitvollzogen hatte, mit königlicher Erlaubnis von 1880. Er war der dritte Sohn seiner Eltern. Er schlug eine militärische Laufbahn ein, wurde Lieutenant bei den Grenadier Guards und kämpfte 1879 im Zulu-Krieg und 1901-1907 im Burenkrieg. 1880-1885 saß er für Wycombe im Parlament. Als 5. Baron folgte sein Sohn nach, Rupert Victor John Carington (20.12.1891-19.11.1938), der ebenfalls eine militärische Laufbahn einschlug, dann folgte dessen Sohn, Peter Alexander Rupert Carington (6.6.1919-9.7.2018) als 6. Baron nach, ein Militär, der bis zum Außenminister und Generalsekretär der NATO aufstieg, außerdem zum Kanzler des Hosenbandordens, und schließlich dessen Sohn Rupert Francis John Carington (2.12.1948-) als 7. und gegenwärtiger Baron Carrington.

Das Blatt ist weder datiert noch durch einen Vornamen eindeutig zuzuordnen, es ist per se nicht klar, um welchen Lord Carrington es sich nun genau handelt. Das exakt gleiche Blatt gibt es zudem zweimal, einmal mit dem kleinen fünfzackigen Stern im Schildhaupt und einmal ohne. Dieser Stern (engl. mullet) ist ein "mark of cadency" und kennzeichnet das Wappen eines dritten Sohnes. Der dritte Sohn ist zu Lebzeiten seines Vaters aber noch nicht Baron, und wenn er selbst Baron wird, fliegt das Differenzierungszeichen aus dem Schild. Wir haben hier also eine Konstellation, wo ein Inhaber einer Baronie dennoch als dritter Sohn seiner Eltern kenntlich gemacht wurde. Das trifft auf den ersten Baron zu, der ein drittgeborener Sohn war, und das Zeitfenster 1796-1838 paßt stilistisch für das Blatt. Eine zweite Gelegenheit für einen drittgeborenen Sohn ergab sich beim Wechsel vom 3. auf den 4. Baron, als der dritte Titelinhaber als erstgeborener Sohn keine Nachkommen hatte und sein Bruder als drittgeborener Sohn die Baronien erbte, dann wären wir aber im Zeitfenster 1928-1929, was stilistisch nicht paßt, außerdem wäre die Beibehaltung des "mullet" nicht plausibel. Deshalb kann davon ausgegangen werden, daß es sich hier um den ersten Baron handelt, der später den Stern in der Druckplatte entfernen ließ, was die fast identische zweite Version des Blattes erklärt. Bei Sir Egerton Brydges wird jedenfalls 1808 der schwarze Stern für den 1. Baron abgebildet. Auf dem Totenschild des ersten Barons ist er dreißig Jahre später nicht mehr vorhanden.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Dieses Exlibris wurde von Charles William Sherborn (1831-1912) für das Christ Church College in Oxford im Jahre 1904 angefertigt. Bereits ein Jahr zuvor hatte er ein Exlibris für dieses Universitäts-College gezeichnet, das zwar etwas größer war, ansonsten aber ebenso wie dieses im jakobinischen Stil gehalten ist. Im unteren Teil des Blattes befindet sich eine Schriftkartusche mit dem Wortlaut "AEDES CHRISTI in Academia Oxoniensi" - das Haus Christi in der Oxforder Universität. In der Stadt wird das College aufgrund des lateinischen Namens auch nur "the House" genannt.

Ansonsten besteht das Blatt nur aus einem Wappen, das durch den Galero mit Knotenschnüren und beiderseits 15 (1:2:3:4:5) Fiocchi in fünf Reihen als dasjenige eines Kardinals ausgewiesen ist (englisch: a red cardinal's hat with fifteen tassels on either side). Es handelt sich um das Wappen des Gründers, des Kardinals Thomas Wolsey, der unter Heinrich VIII. ab dem 24.12.1515 Lordkanzler war und zeitweise zum mächtigsten Mann Englands aufstieg. Der Schild besitzt ein goldenes Schildhaupt, in dem eine rote, golden bebutzte und grün bespitzte Rose zwischen zwei schwarzen, rotbewehrten Krähen steht, im schwarzen Hauptfeld ein silbernes gedorntes Kreuz, das mit einem schreitenden roten Löwen in der Mitte und vier (1:2:1) blauen hersehenden Leopardenmasken belegt ist. Englischer Blason: Sable, on a cross engrailed Argent a lion passant Gules between four leopard's faces Azure; on a chief Or a rose Gules barbed Vert seeded Or between two Cornish choughs Proper (Cornish choughs sable, beaked and membered gules).

Dieses Wappen wurde speziell für Kardinal Wolsey geschaffen. Dieser war der Sohn von Robert Wulcy von Ipswich (1438-1496) und Joan Daundy, also bürgerlicher Herkunft, und er brachte von Haus aus kein Wappen mit. Das ihm verliehene Wappen vereint folgende Elemente: Wolseys Lehen war die Grafschaft Sussex, und das Kreuz und die Leopardenköpfe sind den Wappen der Ufford und der de la Pole entlehnt, die zeitweise Earls of Suffolk waren. Die Ufford führten in Schwarz ein goldenes, gedorntes Kreuz (Sable a cross engrailed Or). Die de la Pole waren 1385-1504 Earls of Suffolk und führten folgendes Wappen: Geviert, Feld 1 und 4: in Blau ein goldener Balken zwischen drei goldenen Leopardenmasken (de la Pole), Feld 2 und 3: rot-silbern geteilt mit einem goldenen Löwen  (Wingfield). Englischer Blason: Quarterly, 1st and 4th, Azure a fess between three leopard's faces Or, 2nd and 3rd, per fess Gules and Argent a lion rampant Or. Der Löwe erinnert an Papst Leo X., der Wolsey am 10.9.1515 zum Kardinal erhoben hatte. Diese Hommage ist keine heraldische, denn Leo X. führte das Medici-Wappen, sondern spielt auf den Papstnamen Leo = Löwe an. Die Rose im Schildhaupt ist das Nationalsymbol Englands. Die beiden Krähen sind dem hypothetischen Wappen des Namenspatrons entnommen, welcher der hl. Thomas von Canterbury (Thomas Becket, 1118-1170) war, dem als Wappen in Silber drei (2:1) schwarze und rotbewehrte Krähen zugeschrieben wurde. Diese drei Krähen begegnen uns auch im Stadtwappen von Canterbury, ergänzt durch ein rotes Schildhaupt mit einem einzelnen englischen Löwen darin. Wolsey bekam nur zwei davon in sein Wappen. Der Kardinalshut wird heute im Original in der Bibliothek des College aufbewahrt.

 

Christ Church College wurde 1525 als "Collegium Cardinalis" apud Oxonienses gegründet. Henry Redman entwarf den großen quadratischen Hof, den "Tom Quad", einen der größten Collegehöfe der Stadt. Das College wurde ein Bau der Superlative mit einer riesigen Speisehalle und der damals größten Küche Englands. Es war für ca. 100 Studenten geplant. Mit Wolseys Sturz 1529 endeten die Bauarbeiten vorerst. Erst Heinrich VIII., ein Förderer des Colleges und Vollender der Erstausstattung mit Gebäuden 1546, änderte den Namen, nachdem der Kardinal nicht mehr die Politik bestimmte und in Ungnade gefallen war. Zuerst nannte der König das von ihm zum zweiten mal gegründete College King Henry VIII's College, später Christ Church College. Nur Wolseys Wappen inklusive Kardinalsinsignien blieb. Zeitweise diente das College während des englischen Bürgerkrieges als Regierungssitz; das Parlament tagte unter König Charles I. in der großen Halle, und der König selbst lebte fast 4 Jahre lang im College. Heute das das College, das in späteren Zeiten erheblich erweitert wurde und auch das benachbarte Canterbury College schluckte, mehr als 600 Studenten. Das College ist eines der größten, bekanntesten und berühmtesten in der Stadt, und dazu eines der finanziell am besten ausgestatteten. Teile wie die Halle und das Treppenhaus mit den Fächergewölben dienten als Kulisse für Harry-Potter-Filme, was das College bei Touristen sehr populär machte. Die Liste berühmter Absolventen ist lang, allein 13 Premierminister sind darunter.

Und das College enthält mit der Christ Church Cathedral die kleinste Kathedrale Englands. Obwohl institutionell eng verknüpft, führt die Kathedrale ein anderes Wappen als das College: Der Schild wird durch ein silbernes Balkenkreuz geviert, Feld 1 und 4: in Blau drei (2:1) goldene Lilien (Königreich Frankreich), Feld 2 und 3: in Rot drei schreitende, hersehende goldene Löwen (Leoparden) übereinander (Königreich England), das Kreuz in der Mitte belegt mit einer golden gekrönten und beschlagenen, aufgeschlagenen Bibel. Englischer Blason: Between quarterly, 1st and 4th, Azure three fleurs-de-lys Or, 2nd and 3rd, Gules in pale three lions passant guardant Or, on a cross Argent an open Bible Proper edged and bound with seven clasps Or, inscribed with the words "In principio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum" and imperially crowned Or." Dieses Wappen wurde anläßlich einer Visitation 1574 bestätigt.

Exlibris von George William Eve:
Dieses Exlibris von George William Eve (1855-1914) stammt aus dem Jahr 1894; das Blatt ist in der linken unteren Ecke im Druck monogrammiert und datiert. Das Schriftband im unteren Teil der Graphik trägt nur die Initialen "R E H D". Diese Abkürzung steht für Rev. Rashleigh Edward Hungerford Duke (1855-1932). Für die Genealogie sehr hilfreich ist das mit einem farbigen Ehewappen geschmückte Grabmonument seines Vaters in der St. James the Great Church in Birlingham: Rashleigh Edward Hungerford Duke war der Sohn von Robert Rashleigh Duke (1818-14.10.1908), of Church Eaton, county Stafford. Dieser war Priester, Bachelor of Arts of Queens College Oxford und Rector of Nafford. Die Mutter des Exlibriseigners war Ellen Savage (-12.5.1891), die jüngste Tochter von Charles Savage Landor, Rector of Colton, Staffordshire. Der Exlibriseigner hatte noch vier Geschwister, Rashleigh Rosenhagen (-29.8.1851), Guy Rashleigh (-28.6.1907), Ellen Savage Landor of Birlingham und Catherine Harriet Rosenhagen (-6.3.1858), von denen zwei als Kleinkind verstarben. Rashleigh Edward Hungerford Duke immatrikulierte sich am 16.1.1875 im Exeter College in Oxford. Nach seinem Studium wurde er Kleriker der anglikanischen Kirche und Antiquar.

Das Wappen hier auf dem Exlibris ist gespalten, heraldisch rechts die Schildinhalte des Ehemannes, links die der Ehefrau, in gemeinsamem Schild zusammengeschoben unter der Helmzier des Ehemannes. Das Wappen Duke ist silbern-blau geteilt mit drei (2:1) mit Blüten besetzten Kränzen in verwechselten Farben (englisch: per fesse Argent and Azure, three chaplets, two and one counterchanged), auf dem bewulsteten Helm mit Decken ein wachsender goldener Greif, der in der erhobenen rechten Vorderklaue einen blauen Kranz wie im Schild hält (englisch: a demi-griffon Or, holding a chaplet Azure). Im Fox-Davies wird kein Oberwappen angegeben, ebensowenig bei Burke. Die Devise lautet: DEO DUCENTE - unter Gottes Führung. 

 

Die Ehefrau ist Elizabeth Sarah Bower Hemsworth (-1926), die älteste Tochter von Benjamin Hemsworth (1848-1923), auf Monk Fryston Hall in Yorkshire, und Mary Constance Duke, of Lake House, Wiltshire. Elizabeth hatte den Exlibriseigner im Jahre 1888 geheiratet. Das Wappen Hemsworth ist silbern-golden schräggeviert, in der Mitte belegt mit einer schwarzen hersehenden Löwen- bzw. Leopardenmaske (englisch: Per saltire Argent and Or, a leopard's face Sable). Das hier nicht dargestellte Oberwappen wäre zu schwarz-silbernen Decken und ebensolchem Wulst ein naturfarbener angewinkelter gerüsteter Arm mit Schwert, eine schwarze Leopardenmaske aufspießend (englisch: Mantling Sable and Argent. Crest: Upon a wreath of the colours, a dexter arm embowed in armour, the gauntlet grasping a sword all Proper, transfixing a leopard's face Sable). Die Devise der Familie lautet: "Manus haec inimica tyrannis" - diese Hand ist ein Feind der Tyrannen. Der Exlibriseigner hatte zwei Söhne mit Elizabeth Sarah, Michael Duke (1891-), vermählt mit Mary Elwon, der Tochter von F. T. Chadwick, und Peter Duke (1924-).

Exlibris von Charles William Sherborn:
Der Londoner Graphiker und Kupferstecher Charles William Sherborn (1831-1912, Signatur am linken unteren Rand) fertigte dieses Blatt im Jahre 1890 (Datierung groß unter dem Eignernamen) für Sir Henry Longley K.C.B. an. Wir sehen einen Aufbau als Ehewappen, bei dem die separaten, nach innen geneigten Schilde beider Ehepartner unter der Helmzier des Mannes vereinigt sind.

Das Kürzel K.C.B. steht für Knight Commander of the Bath und kennzeichnet die Mitgliedschaft in dem 1725 von König Georg I. gestifteten britischen Verdienstorden The Most Honourable Order of the Bath. Erst gab es nur eine einzige Klasse, und alle Mitglieder waren KB, Knight Companion. Ab 1815 gab es drei Klassen, Knight Grand Cross (GCB), Knight Commander (KCB) und Companion (CB). Für Frauen gab es entsprechend Dame Grand Cross (GCB), Dame Commander (DCB) und Companion (CB). Die Ordensembleme sind im Exlibris dargestellt: Um den heraldisch rechten Schild des Ehemannes ist eine ovale Einfassung gelegt mit der Devise des Ordens "TRIA JUNCTA IN UNO", und unten ist das im Original karmesinrote Band des Ordens mit dem Emblem zu sehen, auf dessen Bord noch einmal die Devise wiederholt wird. Sie bedeutet "Drei vereint in Einem", spielt natürlich auf die Trinität des Glaubens an und überhöht damit die Bedeutung der Zusammengehörigkeit der drei Teile Großbritanniens, die Königreiche England, Schottland und Irland. Innerhalb dieses Bordes wird in einem goldenen Oval ein Zepter mit drei (1:2) drei Kronen nebst den Nationalsymbolen Rose (für England), Distel (für Schottland) und Klee (für Irland) dargestellt. Das ist das Zeichen der zivilen Abteilung; die militärische Abteilung hätte ein goldenes Malteserkreuz mit acht Spitzen als Grundlage der Embleme.

 

Nun zum eigentlichen Wappen Longley: Der Schild ist geviert, Feld 1 und 4: golden-blau gespalten und im Zackenschnitt geteilt (Longley), Feld 2 und 3: in Silber ein schwarzer Sparren, der mit drei (1:2) goldenen Scheiben oder Kugeln belegt ist (Bond). Englischer Blason: Quarterly, per fesse indented Or and Azure, quartering Bond, Argent, on a chevron Sable three bezants Or.  Als Oberwappen wird zu blau-goldenen Decken und ebensolchem Wulst ein sitzender silberner Löwe geführt (englisch: Crest: a lion sejant Argent). Die Devise lautet: ESSE QUAM VIDERI - besser (mehr) sein als scheinen, ein Zitat aus Cicero, Laelius de amicitia, 98.

Sir Henry Longley (28.11.1833-25.12.1899) war der Sohn des Most Rev. Charles Thomas Longley und dessen Frau, Hon. Caroline Sophia Parnell. Er war Chief Charity Commissioner für England. Er heiratete am 17.9.1861 Diana Eliza Davenport, die Tochter von John Davenport. Der Wappenschild der Ehefrau ist silbern mit einem schwarzen Sparren, begleitet von drei (2:1) ebensolchen, widergekreuzten Steckkreuzchen. Englischer Blason: Argent a chevron betw. three crosses crosslet fitchée Sable. Der hier von einem mit Bändern umwundenen Eichenlaubkranz umgebene Schild wird im Ehewappen ohne eigenes Oberwappen geführt. Der Vollständigkeit wegen sei es aber erwähnt, außerdem ist es einzigartig: Ein Männerkopf mit Strick um den Hals (englisch: Crest: A man's head, couped at the shoulders and side head, Proper, with a rope round the neck, Or.). Das bezieht sich auf das einstige Räuberunwesen in den Peke Hills und den Wäldern von Leek und Macclesfield, in den die Davenport Aufsicht führten, und auf die Strafe, die die gefaßten Banditen erhielten und die die Aufseher direkt vollstrecken durften.

Exlibris von Caroline Helard:
Dieses äußerst fein gestochene Exlibris ist für Charles Wilbraham Perryman. Es ist eine Arbeit aus dem Jahr 1898 (links unten am Rand datiert) von "C. Helard" (im Druck rechts unten am Rand signiert). Besagte Graphikerin "Caroline Helard" trat seit 1895 in Erscheinung und ist ein Pseudonym für Mary Ellen Blanche Crookes (1870-1935), Tochter von Septimus Wilkinson Crookes und Anne Blanche Harriet Proctor, die zuvor, in der Zeit von 1893-1895, ihre zeichnerischen heraldischen Arbeiten und Bücherzeichen noch mit "M.E.B. Crookes" kennzeichnete. Der fiktive Name behält das "C" von Crookes und permutiert die Buchstaben des Wortes "Herald" = Herold zu "Helard". Sie war die Ehefrau von Arthur Charles Fox-Davies, für dessen Bücher sie auch zeichnete. Genau dieses Exlibris ist auch im Werk "Armorial Families" im 2. Teil auf S. 1540 abgedruckt.

Der Schild des Wappens Perryman ist von Hermelin und Blau gespalten und trägt zwei Zackenbalken, jeder mit drei Birnen belegt, alles in verwechselten Farben (englisch: Parted per pale Ermine and Azure, two bars indented, each charged with three pears slipped, all counterchanged). Auf dem blau-silbern bewulsteten Helm mit blau-silbernen Decken zwischen zwei unten schräggekreuzten, grünbeblätterten Birnenzweigen mit jeweils einer endständigen Frucht ein abgerissener Wolfsrumpf von Hermelin, unten rot und auf dem Hals mit einem blauen Zackenbalken belegt (englisch: Mantling Azure and Argent. Crest: On a wreath of the colours, a wolf's head Ermine, erased Gules, charged with a fess indented Azure, surmounted by two pear-branches leaved Vert, fructed and slipped Proper, in saltire). Ein Schriftband mit der Devise "PER ARDUA STABILIS" = "in Schwierigkeiten beständig" schlingt sich in drei Abschnitten oberhalb des Oberwappens durch das Blatt. Das Wappen ist in jeder Hinsicht ein redendes, weil Perryman = "Birnenmost-Mann" oder der "Birnenwein-Mann" durch Birnen in Schild und Kleinod dargestellt wird.

 

Charles Wilbraham Perryman (9.8.1860-14.4.1949), Esq., war Justice of the Peace in der county of Southampton und war Lord of the Manor of Ardley (Oxon.). Sein zweiter Vorname wird auch mit "Weston" angegeben, so auf der Geburtsurkunde. Weiterhin scheint "Felix" ein Spitz- und Rufname gewesen zu sein. Er heiratete in erster Ehe am 12.7.1884 in All Saints Gordon Square, Middlesex, Marie Louise Blumenstein. Er hatte 4 Kinder, Percy Otto St. Clair Wilbraham Perryman (22.6.1885-), Dorothy Theckla Florence Perryman, Cecil Rudolph Ernest Wilbraham "Tim" Perryman (4.12.1887-7.5.1971, Royal Navy), Herbert Alan Fortescue Wilbraham Perryman (13.6.1890-27.11.1973) und Marjorie Winifred Evelyn Wilbraham Perryman (14.1.1893-). Der in London lebende Charles Wilbraham Perryman wird 1891 als Inhaber einer Zeitung erwähnt, 1901 scheint er wohlhabend genug geworden zu sein, um aus eigenen Mitteln leben zu können. Am 22.2.1894 wurde er in die Freimaurerloge Euphrates Lodge No. 212, London, aufgenommen. Es existiert in der Sammlung ein weiteres Exlibris für den gleichen Eigner aus der Feder von Adolf M. Hildebrandt (1844-1918).

Exlibris von George William Eve:
Dieses undatierte Exlibris für Algernon Sidney Bicknell ist eine Arbeit von George William Eve (1855-1914), wie seine GEW-Ligatur im dunklen Hintergrund der rechten oberen Schriftbandschlinge zeigt. Das Schriftband trägt die Devise "SVRGE BICONYLL". Als Herstellungsjahr wird in der Literatur 1894 angegeben. In diesem Exlibris, das auch im Band V. des Journal of the Ex Libris Society abgedruckt wurde, wird nur das Oberwappen des Familienwappens Bicknell wiedergegeben. Der hier fehlende Schild zeigt theoretisch in Gold auf einem grünen Berg einen natürlichen Leuchtturm, im schwarzen Schildhaupt ein goldenes Lilienkreuz zwischen zwei einwärtsgewendeten, goldenen Stachelschweinen. Englischer Blason: Or, on a mount Vert, a beacon fired Proper, a chief Sable, thereon a cross flory between two porcupines respecting each other of the first. Für das Exlibris geht es erst mit dem Oberwappen los: Auf dem grün-golden bewulsteten Helm mit grün-goldenen Decken ein liegender schwarzer Drache, hersehend, mit ausgebreiteten Flügeln, um den Hals ein goldenes Halsband mit Ring tragend, in der erhobenen rechten Vorderklaue ein goldenes lilienendiges Kreuz haltend. Englischer Blason des Oberwappens: Mantling Vert and Or. Crest: On a wreath of the colours, a dragon couchant regardant, wings expanded Sable, gorged with a collar Or, holding in the dexter claw a cross flory Or. Vom selben Künstler wurde 1895 ein zweites Exlibris für den gleichen Eigner angefertigt, mit Vollwappen, datiert und nur mit "Sidney Bicknell" bezeichnet. Eigentlich war der Geburtsname nur Algernon, und er nahm den zusätzlichen Namen Sidney entweder 1851 oder 1852 an, inspiriert von seinem Bruder Henry Sanford Bicknell, denn er fand es lustig, wenn beide die gleichen Initialen hätten.

 

Algernon Sidney Bicknell (1832-1911) auf Barcombe House bei Lewes war der Sohn von Elhanan Bicknell (21.12.1788-27.11.1861) of Heme Hill und dessen erster Frau, Lucinda Browne (-6.3.1850). Sein Vater, der insgesamt viermal heiratete, war ein erfolgreicher Londoner Handelsmann und Schiffseigner. Algernon Sidney Bicknell war Soldat, Antiquar und Reisender, und er schrieb über seine Forschungen, auch über archäologische Themen. Er schrieb ferner Artikel für das Dictionary of National Biography. Er gehörte wie sein Vater, ein begeisterter Sammler, schon zu den engen Freunden des damals schon alten Malers Joseph Mallord William Turner, und im väterlichen Hause wie auch im eigenen Haus gab es eine beachtliche Sammlung seiner Werke. Algernon Sidney Bicknell heiratete am 13.11.1857 gegen den Willen seines Vaters eine Frau Wild in der Kirche von St. John the Evangelist in Westminster, ohne Kenntnis beider Elternpaare, nur mit dem Onkel als Trauzeugen. 1863 wurde der väterliche Besitz Herne Hall verkauft, ebenso wurde die wertvolle väterliche Kunstsammlung bei Christie's versteigert. Der Bruder des Exlibriseigners war der Orientalist und Linguist Herman Bicknell (1830-1875), der einer der ersten Engländer war, der es, nach entsprechender Eingewöhnung in die Kultur und Lebensweise in Ägypten, 1862 bis in die heilige Stadt Mekka schaffte, und nur wenige Jahre später schaffte er es als zweiter Ausländer christlichen Glaubens überhaupt, den Fatima-Schrein in der Moschee von Qom zu besuchen. Ein weiterer Bruder war Clarence Bicknell (1842-1918), der sich als Botaniker, Archäologe und Autor betätigte.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Der Urheber dieses Exlibris-Blattes für William Reynell Anson ist Charles William Sherborn (1831-1912). Oben rechts ist das Blatt im Druck mit der CWS-Ligatur signiert und auf das Jahr 1893 datiert. Das Wappen ist geviert mit Herzschild, Feld 1: in Silber drei rote, gedornte Schrägbalken, im linken Obereck begleitet von einer liegenden roten Mondsichel (Anson), Feld 2: in Hermelin drei hersehende schreitende schwarze Katzen übereinander (Adams of Sambrooke, county Salop), Feld 3: in Blau drei goldene und silberne Lachse übereinander (Sambrooke of Sambrooke, county Salop), Feld 4:in Schwarz ein goldener Schrägbalken, begleitet von drei (2:1) silbernen Speerspitzen (Carrier of Wirksworth, county Derby), Herzschild silbern mit einer roten Hand (Baronets-Zeichen). Englischer Blason: Quarterly, 1. Argent, three bendlets engrailed Gules, in the sinister chief a crescent of the last (Anson), 2. Ermine, three cats passant guardant in pale Sable (Adams of Sambrooke, co. Salop), 3. Azure, three salmon in pale Or and Argent (Sambrooke of Sambrooke, co. Salop); 4. Sable, a bend Or between thiee spear-heads Argent (Carrier of Wirksworth, co. Derby). On an escutcheon: Ulster hand of Baronet. Als Kleinod wird zu rot-silbernen Decken eine aus einer goldenen Blattkrone hervorkommende silberne Speerspitze geführt. Englisch: Mantling Gules and Argent. Crest: Out of a ducal coronet Or, a spear-head Argent. Die oben auf dem Schriftband zu lesende Devise lautet: "NIL DESPERANDUM" - nichts zum Verzweifeln, im Sinne von: Niemals aufgeben. Übrigens handelt es sich bei der Mondsichel nicht um eine Cadency Mark - der Exlibriseigner war der Erstgeborene. Die Mondsichel ist fester Bestandteil des Anson-Wappens.

Der Titel eines Anson Baronets wurde am 30.9.1831 geschaffen. Der erste Baronet war General Sir William Anson (13.8.1772-14.1.1847), der jüngere Bruder von Thomas Anson, 1st Viscount Anson. Sir William Anson wurde zum 1st. Baronet Anson of Birch Hall, Lancashire, erhoben. Er heiratete am 26.1.1815 Louisa Frances Mary Dickenson (-25.7.1837), die Tochter von John Dickenson. Als zweiter Baronet folgte sein Sohn nach, Sir John William Hamilton Anson (26.12.1816-2.8.1873), der am 27.7.1842 Elizabeth Catherine Pack (-3.7.1903) heiratete, die Tochter von Sir Denis Pack, General und Lieutenant-Governor von Plymouth. Der erste Sohn aus dieser Ehe ist der Exlibriseigner, Sir William Reynell Anson (14.11.1843-1.6.1914), welcher der 3rd Baronet wurde.

 

William Reynell Anson wurde in Walberton, Sussex, geboren, besuchte 1857-1862 die Schule in Eton und studierte 1862-1866 Jura am Balliol College, Oxford. Er wurde zunächst Rechtsanwalt. Er wurde 1869 Bencher of Inner Temple. 1867 erhielt er eine Fellowship in All Souls College. 1873 übernahm er die väterliche Baronie. Er wurde 1874 Vinerian Reader in Law in Oxford. Danach wurde er 1881 Warden of All Souls College in Oxford, also der Leiter des College. Er schrieb mehrere Fachbücher über juristische Themen, darunter Titel wie "Rights of citizenship; a survey of safeguards for the people", "The law and custom of the constitution: Vol. I: Parliament", "The law and custom of the constitution. Part 2, The Crown", "Principles of the English law of contract and of agency in its relation to contract", "Principles of the law of contracts" etc. 1898-1899 war er Vizekanzler der Universität Oxford. 1892 wurde er Alderman of the city of Oxford. 1899-1912 war er Chancellor der Diocese of Oxford. 1899-1914 saß er für die Universität Oxford im Parlament in der Fraktion der Liberalen Unionisten. 1902-05 war er Parlamentarischer Staatssekretär für das Board of Education. 1911 war er Privy Councillor. Außerdem war er noch 1904 Trustee der National Portrait Gallery und 1911 Trustee des Britischen Museums London. Und er war noch Fellow of the British Academy (FBA).

William Reynell Anson heiratete nie. Nach seinem Tod folgte sein Neffe als 4. Baronet Anson nach, Denis George William Anson (14.8.1888-3.7.1914). Dieser endete tragisch durch Ertrinken in der Themse. Danach folgte als 5. Baronet ein anderer Neffe nach, John Henry Algernon Anson (13.1.1897-2.3.1918). Dieser blieb im Krieg im U-Boot H5. Als 6. Baronet folgte ein dritter Neffe des Exlibriseigners, der Bruder des 5. Baronets, Edward Reynell Anson (31.1.1902-26.6.1951). Dessen Sohn wurde der 7. Baronet, Konteradmiral Peter Anson (31.7.1924-17.4.2018). Der 8. und gegenwärtige Baronet ist dessen Sohn, Philip Roland Anson (4.10.1957-). Die Familie lebt in Eastbourne, Sussex. Das Grab von William Reynell Anson befindet sich auf dem St. Cross Churchyard in Holywell, City of Oxford.

Die Familie Anson hatte neben dem Titel eines Anson Baronets in anderen Zweigen noch mehr Titel inne, erst den eines Viscounts Anson ab dem 17.2.1806, ebenso den eines Barons Soberton, und ab dem 15.9.1831 den eines Earls of Lichfield (in dritter Vergabe). Diese Linie benutzt den identischen Wappenschild, aber mit einer Earl-Krone. Außerdem hat sie das Recht auf zwei Helme, wobei der erste Helm die Speerspitze wie oben beschrieben trägt, der zweite aber einen Kopf eines Greyhounds (a greyhound's head erased Ermines, gorged with a collar double gemel Or). Als Schildhalter werden ein Seepferd und ein Löwe verwendet (on the dexter a sea horse, and on the sinister a lion guardant, both Proper and each gorged with a collar double gemel Or).

Exlibris von Charles William Sherborn:
Charles William Sherborn (1831-1912) entwarf dieses Bucheignerzeichen für George Lambert F.S.A. Seine CWS-Ligatur und die Jahreszahl 1892 sind in der linken oberen Ecke auf der unten liegenden Partie des sich hier überkreuzenden Schriftbandes eingraviert, das ansonsten die Worte "DEO ET PRINCIPE" trägt - für Gott und den Fürsten. Die Buchstaben "FSA" bedeuten "Fellow of the Society of Antiquaries of London" (Londoner Gesellschaft für Altertumsforscher, eine britische Fachgesellschaft für Denkmalpflege und Geschichtswissenschaften mit Sitz im Burlington House am Picadilly. Ergänzende Objekte sind in den beiden unteren Ecken drapiert, links ein Buch und eine Kerze, rechts ein prunkvoller Deckelpokal. Um die kreisförmig von sieben fünfstrahligen Sternen umgebene Kerzenflamme schlingt sich ein weiteres Schriftband mit dem Wortlaut "LUX LUCET IN TENEBRIS" - Licht scheint in der Finsternis. Vordergründig ist das ein Vers aus dem Johannesevangelium. Aber hintergründig handelt es sich bei der Symbolkombination Kerze, Sternenkranz und Spruch um das Wappen und den Wahlspruch der Waldenserkirche, eine vom Lyoner Kaufmann Petrus Valdes Ende des 12. Jh. in Südfrankreich gegründete reformierte protestantische Kirche.

 

Das Wappen zeigt im Schild gemäß Schraffur unter einem goldenen Schildhaupt mit schwarzem, verflochtenen Schräggitter in Rot eine bis zur Schildmitte reichende blaue Spitze und drei (2:1) silberne schreitende Lämmer. Als Kleinod wird zu einem Wulst ein schreitendes silbernes Lamm geführt. Bei der Wahl des so prominent auftretenden Tieres hat mutmaßlich der Name Lambert -> Lamb eine Rolle spielt. Dieses Exlibris hat einen "Bruder": Die Druckplatte von 1892 ging verloren, und 1899 wurde eine sehr ähnliche, zweite Druckplatte gestochen.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Der Urheber dieses Exlibris-Blattes für Henry North Grant Bushby ist Charles William Sherborn (1831-1912). Unten rechts ist das Blatt im Druck signiert und auf das Jahr 1908 datiert. Die Helmdecken bilden ein undurchdringliches Dickicht wie von Akanthusblättern, nur kleine Zonen beiderseits des Kleinods freilassend. Der Schild ist mit Eisenhutfeh überzogen unter einem roten, mit fünf balkenweise gereihten silbernen, schwebenden lateinischen Kreuzen belegten Schildhaupt. Englischer Blason: Vair, on a chief Gules five passion crosses Argent. Als Helmzier wird zu blau-silbernen Decken und ebensolchem Wulst auf einem grünen Hügel der abgerissene Kopf eines naturfarbenen Hirschen geführt, der mit roten Blutstropfen bestreut ist und von oben links hinten schräg nach vorne rechts unten von einem natürlichen Pfeil durchschossen ist. Englisch: Mantling Azure and Argent. Crest: Upon a wreath of the colours upon a mount Vert a stag's head Proper, guttée-de-sang, transfixed through the neck by an arrow bendwise, point towards the dexter, also Proper. Die Devise lautet: "FRUCTU NON FOLIIS" - durch die Frucht, nicht durch die Blätter. Das Wappen wird beschrieben bei Fox-Davies, Armorial Families, 1929, 1. Teil, S. 277. Dort ist auch ein ähnlicher, aber im Detail anderer Aufriß nach einem Exlibris für Geoffrey Henry Bushby abgebildet, den Sohn des hier relevanten Henry North Grant Bushby (6.9.1863-14.1.1926), Esq., J. P. , D. L., of Wormley, Herfortshire.

 

Henry North Grant Bushby war der älteste Sohn von Henry Jeffreys Bushby und Frances North. Er besuchte die Schule von Eton und das Trinity College. Nach der Schulzeit ging er zum Militär und diente zwei Jahre lang beim Hertforshire Yeomanry als Lieutenant. Der Exlibriseigner hatte 1893 Anne Esther Ford geheiratet, die Tochter von T. D. Ford of Sydney. Das Paar hatte drei Kinder, Dorothy (1897-), Geoffrey Henry (1899-1935) und Francis Walter Dudley (1902-). Er lebte auf Wormley Bury (westlich der A 10 nahe bei Broxbourne, Hertfordshire), das er 1903 von seinem Vater geerbt hatte, und betätigte sich als Autor, eine Leidenschaft, die schon zu Schulzeiten begann, als er 1883 und 1884 den English Essay Prize gewann. 1902 begann er sein Opus magnum, seine "Notes on Knots", Notizen über Knoten, ein Werk, das er die nächsten 24 Jahre lang bearbeitete, also bis zu seinem Tod. Von Seemannsknoten bis zu von Vögeln geknüpften Knoten für Nester ist es das umfangreichste Forschungswerk über das Thema, das je geschrieben wurde. Es wurden insgesamt 8 Bände mit über 1900 handgeschriebenen Seiten und akkuraten Diagrammen; das Werk wurde nie fertig und nie publiziert. Das Originalmanuskript schenkte seine älteste Tochter 1957 dem Mariners' Museum in Newport News, VA. Daneben schrieb er noch mehrere kleinere Aufsätze für Zeitschriften, z. B. im Jahre 1901 "Korea from the Japanese Viewpoint", in The Nineteenth Century and After, und 1902 "The Anglo-Japanese Treaty" in The Nineteenth Century. 

Noch ein Wort zu Wormley Bury. Der Landsitz ist ein Bau aus dem 18. Jh. und ist umgeben von 57 ha Parklandschaft mit vielen Exoten aus Asien. Als Erbauer von Wormley House ging Sir Abraham Hume in die Ortsgeschichte ein, der das Anwesen 1769 von seinem älteren Bruder, Alexander Hume, geerbt hatte, der es seinerzeit 1739 von John Deane gekauft hatte. Im gleichen Jahr war Abraham zum Baronet erhoben worden. Sein Sohn Abraham Hume folgte 1772 nach, doch er hinterließ bei seinem Tod 1838 keine Nachkommen. Seine beiden Töchter, Amelia Baroness Farnborough und Sophia Baroness Brownlow, waren bereits vor ihm verstorben. Wormley Bury Manor kam an die Kinder der letzteren, Viscount Alford und Charles Henry Cust. Diese verkauften gemeinsam 1853 das Manor an Henry John Grant, nach dessen Tod 1861 an seine Witwe, Mary Grant, und 1880 entsprechend der testamentarischen Verfügung des ersteren an seinen Vetter Henry Jeffreys Bushby, Vater des Exlibriseigners. Interessanterweise war die Mutter des Exlibriseigners, Frances North, Tochter von Francis 6th Earl of Guildford, eine direkte Nachfahrin in zehnter Generation von Sir Edward North, Treasurer of the Court of Augmentations, dem seinerzeit König Heinrich VIII. den Besitz Wormley Bury im Jahre 1541 gegeben hatte, zusammen mit Waltham Holy Cross.

Literatur, Links und Quellen:
Herrn Stephen Slater ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise und Erläuterungen.
Den Herren Stephen Slater und Alan Fennely ein ganz herzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung von Exlibris zur Studienzwecken.
Earls of Marchmont:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/marchmont1697.htm
Patrick Hume auf Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Patrick_Hume,_1st_Earl_of_Marchmont
Lord Polwarth:
https://en.wikipedia.org/wiki/Lord_Polwarth
Marchmont House:
https://en.wikipedia.org/wiki/Marchmont_House
Sir Egerton Brydges: A Biographical Peerage of the Empire of Great Britain, Band 2, S. 349 -
https://books.google.de/books?id=Q_JsAAAAMAAJ
Lord Carrington:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lord_Carrington
Robert Smith, 1. Lord Carrington:
https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Smith,_1st_Baron_Carrington
Baron Carrington:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/carrington1796.htm
Marquess of Lincolnshire:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/lincolnshire1912.htm#LINCOLNSHIRE_1912_1
Christ Church College Oxford auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christ_Church_(Oxford) - https://en.wikipedia.org/wiki/Christ_Church,_Oxford
Christ Church College Oxford, eigene Webseite:
https://www.chch.ox.ac.uk/ -  Geschichte: https://www.chch.ox.ac.uk/brief-history
Christ Church College Oxford:
https://www.architecturaldigest.com/story/harry-potter-sets-christ-church-college-oxford
Thomas Wolsey:
https://www.chch.ox.ac.uk/blog/cardinal-wolsey
Thomas Wolsey auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Wolsey - https://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Wolsey
Thomas Wolsey:
http://www.zeno.org/Brockhaus-1809/B/Thomas+Wolsey
Thomas Wolsey:
https://www.bbc.co.uk/history/historic_figures/wolsey_thomas.shtml
Wappen von Christ Church:
https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/index.php?title=Christ_Church_College_(Oxford_University)
John P. Brooke-Little: Oxford University and its Colleges, Oxford 1962
https://www.theheraldrysociety.com/articles/oxford-university-and-its-colleges/
Wappen in Farbe:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christ_Church_Oxford_Coat_Of_Arms.svg
Duke: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S. 579
Hemsworth: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S. 916
George H. Viner: A descriptive Catalogue of the bookplates designed and etched by George W. Eve, The American Bookplate Society, Kansas City 1916, Nr. 15, S. 23
Monk Fryston Hall:
https://www.monkfrystonhallhotel.co.uk/hall-gardens/history/monk-fryston-hall-history/
Order of the Bath:
https://de.wikipedia.org/wiki/Order_of_the_Bath - https://en.wikipedia.org/wiki/Order_of_the_Bath
Longley: Burke, General Armory
Davenport: Burke, General Armory
Davenport (Variante): Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, Teil 1, S. 502
erryman: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 2. Teil, S. 1540
Familiendaten Perryman:
https://www.wikitree.com/wiki/Perryman-872
Bicknell: in George H. Viner: A descriptive Catalogue of the Bookplates designed and etched by George W. Eve, the American Bookplate Society, Kansas City, 1916, Nr. 13, S. 22, und Nr. 20.
Bicknell: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S. 151-152
Nachruf auf Algernon Sidney Bicknell in der Times vom 31.10.1911:
https://en.wikisource.org/wiki/The_Times/1911/Obituary/Algernon_Sidney_Bicknell
Herman Bicknell:
https://en.wikipedia.org/wiki/Herman_Bicknell
Elhanan Bicknell:
https://en.wikipedia.org/wiki/Elhanan_Bicknell
Marcus Bicknell: The memoirs of Algernon Sydney Bicknell at The Keep (East Sussex archives), 2015:
http://www.clarencebicknell.com/images/downloads_news/algernon_sidney_bicknell_the_keep.pdf
Anson: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S. 41
Anson Baronets:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/ansonb1831.htm
William Reynell Anson auf Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Sir_William_Anson,_3rd_Baronet
William Reynell Anson, Genealogie:
https://www.geni.com/people/Sir-William-Reynell-Anson-3rd-Baronet-Anson/6000000013525368128 und abhängige Seiten
H. C. G. Matthew: Anson, Sir William Reynell, third baronet, Artikel im Oxford Dictionary of National Biography:
https://www.oxforddnb.com/view/10.1093/ref:odnb/9780198614128.001.0001/odnb-9780198614128-e-30423
Portraits von William Reynell Anson:
https://www.npg.org.uk/collections/search/person/mp56965/sir-william-reynell-anson-3rd-bt
Herbert Hensley Henson: A memoir of the Right Hon. Sir William Anson, 1920
William Reynell Anson:
https://www.findagrave.com/memorial/114465227/william-reynell-anson
Familie Anson:
https://en.wikipedia.org/wiki/Anson_family
Anson Baronets:
https://en.wikipedia.org/wiki/Anson_baronets
Viscount Anson:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/anson1806.htm
Anson, Earl of Lichfield:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/lichfield1831.htm#LICHFIELD_1831_1
Anson, Earl of Lichfield:
https://en.wikipedia.org/wiki/Earl_of_Lichfield
Waldenser auf Freimaurer-Wiki:
https://freimaurer-wiki.de/index.php/Waldenser
Waldenser in Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Waldenser
Charles Davies Sherborn, Charles William Sherborn, George Heath Viner: A sketch of the life and work of Charles William Sherborn, painter-etcher, Ellis, London 1912 -
https://archive.org/details/sketchoflifework00sher/page/n12
Bushby: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S. 277.
Mariner' Museum, Notes on Knots:
https://librarygallery.marinersmuseum.org/exhibits/show/bushby/introduction - Notes on Knots online: http://librarygallery.marinersmuseum.org/items/show/49 - http://librarygallery.marinersmuseum.org/files/original/2edb4735aad5498e28243fd058583a90.pdf etc.
Parishes: Wormley, in: A History of the County of Hertford: Vol. 3, ed. William Page (London, 1912), S. 487-490. British History Online
http://www.british-history.ac.uk/vch/herts/vol3/pp487-490

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