Bernhard Peter
Britische heraldische Exlibris (15)

Exlibris von Charles William Sherborn:
Charles William Sherborn (1831-1912) stach dieses Exlibris im Jahre 1910; seine CWS-Signatur ist im linken unteren Eck zu finden. Das Blatt ist für Sir William Arthur Hamar Bass, 2nd Baronet. Der Wappenschild ist gespalten, nur die heraldisch rechte Spalthälfte ist für den Ehemann, das Wappen Bass: In Rot ein silberner Sparren, beiderseits von einem silbernen Fadensparren begleitet und im Giebel mit einem oberhalben roten Löwen belegt, begleitet von drei (2:1) silbernen Scheiben, die jeweils mit einer blauen Lilie belegt sind, im Haupt ein silbernes Schildchen mit einer roten Hand, das Baronets-Zeichen. Das Wappen Bass wird beschrieben bei Fox-Davies, Armorial Families, 1929, Teil 1, S. 108. Englischer Blason: Gules, on a chevron cottised Argent, between three plates, each charged with a fleur-de-lys Azure, a demi-lion rampant, couped of the first. Als Helmzier wird zu rot-silbernen Decken und ebensolchem Wulst ein wachsender roter Löwe geführt, der mit drei (2:1) silbernen Ringen belegt ist und seine linke Vorderpranke auf eine silberne Scheibe stützt, die eine blaue Lilie wie im Schild trägt. Englischer Blason des Oberwappens: Mantling Gules and Argent. Crest: On a wreath of the colours, a demi-lion rampant Gules, resting the sinister paw on a plate charged as in the arms, on the shoulder three annulets, two and one Argent. Die Devise lautet: "BASIS VIRTUTUM CONSTANTIA" - Beständigkeit ist die Grundlage aller Tugend.

Sir William Arthur Hamar Bass war der Sohn von Hamar Alfred Bass (30.7.1842-8.4.1898), Esq., M. P., of Byrkley Lodge, Burton-on-Trent, und dessen Frau, Louisa Bagot (1853-1942), der Tochter des 3rd Lord Bagot, William Bagot. William Arthur Hamar Bass (24.12.1879-28.2.1952 folgte 1909 als 2. Baronet seinem verstorbenen Onkel Michael Arthur Bass (12.11.1837-1.2.1909), 1st. Baron Burton, nach, aber nur als Baronet Bass, nicht als Baron Burton, dieser zweite Titel ging an die Tochter und dann an die Familie von deren Ehemann, Baillie. William Arthur Hamar Bass heiratete am 9.6.1903 Lady Wilmot Ida Noreen Hastings (5.8.1880-1949), die Tochter des 14th Earl of Huntingdon, Francis Power Plantagenet Hastings (4.12.1841-20.5.1885). Ihr Wappenbild sehen wir in der heraldisch linken Spalthälfte, in Silber ein schwarzer Ärmel (englisch: Argent, a maunch Sable). Die hier nicht verwendete Helmzier wäre zu schwarz-silbernen Decken ein schwarzer Stierkopf, golden bewehrt und mit goldener Halskrone (englisch: Mantling Sable and Argent. Crest: A bull's head erased Sable, armed and ducally gorged Or). Das Paar blieb ohne Nachkommen.

 

William (Billy) Arthur Hamar Bass entstammte einer durch Brauerei wohlhabend gewordenen Familie, der die 1777 gegründete Bass Brewery in Burton-upon-Trent gehörte. Er besuchte die Harrow School in Harrow, London, und danach das Trinity College in Cambridge. Er brach ab und ging zum Militär; er kämpfte u. a. in Südafrika im Burenkrieg. 1902 kehrte er zurück, um bald darauf zu heiraten und sich den angenehmen Seiten des Lebens zu widmen, allem voran dem Pferderennsport (er besaß einen eigenen Rennstall mit den siegreichen Pferden Sceptre, Rosedrop und Cyllene) und den frühen Kinoproduktionen. William Arthur Hamar Bass war Justice of the Peace in Staffordshire, wo er Byrkley Lodge in Burton-on-Trent besaß. Der Titel eines Bass Baronets wurde am 17.5.1882 geschaffen und erlosch 1952 mit dem Exlibriseigner; es gab also nur zwei Träger dieses Titels. William Bass hatte nur noch eine Schwester, Sibell Lucia Bass, vermählt mit Berkeley John Talbot Levett. Der Neffe von Williams Ehefrau nahm daraufhin den Namen Bass zusätzlich an und wurde 1954 zu Captain Peter Robin Hood Hastings-Bass (16.7.1920-4.6.1964). Dessen Sohn William Edward Robin Hood Hastings-Bass wurde später der 17th und gegenwärtige Earl of Huntingdon.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Charles William Sherborn (1831-1912) hat im Jahre 1898 dieses Blatt in London gestochen, wie unter dem Schriftband mit der Eignernennung "TERTIUS JOYNSON" zu lesen ist. Das Wappen ist gespalten, rechts in Blau ein abgerissener goldener Adlerkopf zwischen vier (2:2) silbernen Rosen, links unter einem schwarzen Schildhaupt, belegt mit zwei goldenen Scheiben mit je einer blauen Lilie, in Hermelin ein roter, golden bewehrter Adler, der in seinem Schnabel eine goldene Lilie schrägrechts hält. Dabei müssen wir auseinanderhalten, daß nur die rechte Spalthälfte das Joynson-Wappen ist, während die angeschobene linke Hälfte für die Ehefrau steht. Als Helmzier sehen wir zu blau-goldenen Decken und einem ebensolchen Wulst auf einem grünen Hügel einen blauen Doppeladler, der mit silbernen Rosen besät ist. Die Devise lautet: "AD HONOREM INDUSTRIA DUCIT" - Betriebsamkeit bzw. Fleiß führt zu Ehre. Das Blatt ist abgebildet bei Arthur Charles Fox-Davies: Heraldry - A Pictorial Archive for Artists and Designers, S. 52. Das Wappen Joynson wird beschrieben bei Fox-Davies, Armorial Families, 1929, 2. Teil, S. 1074. Der englische Blason lautet: Azure, an eagle's head erased Or, between four roses saltireways Argent. Mantling Azure and Or. Crest: Upon a wreath of the colours, upon a mount Vert, an eagle with two heads displayed Azure, semée of roses Argent. Tertius Joynson (1843-), Esq., war J. P. (Justice of the Peace) for the County Palatine of Chester. Er lebte in Longview, Liscard, Cheshire. Er war der Sohn von Thomas Joynson (1808-1863) of Longview, Liscard, in the County Palatine of Chester und seiner ersten Frau, Isabella Mead (1819-1853), Tochter von Samuel Mead aus Liverpool.

 

Tertius Joynson hatte am 19.4.1866 Catherine Hall geheiratet, die Tochter von Thomas Twanbrook Glazebrook aus New Brighton. Das Wappen Glazebrook dieser Ehefrau sehen wir in der linken Spalthälfte des Schildes. Englischer Blason: Ermine, an eagle displayed Gules, beaked, legged, and holding in the beak a fleur-de-lys Or, on a chief sable two bezants, each charged with a fleur-de-lys Azure. Das Wappen wird beschrieben bei Fox-Davies, Armorial Families, 1929, 1. Teil, S.769. Dort wird auch die hier nicht verwendete Helmzier genannt, vor einem abgerissenen goldenen Bärenkopf mit blauer Schnauze ein abgerissenes Adlerbein, engl.: Upon a wreath of the colours, in front of a bear's head erased Or, muzzled Azure, an eagle's leg erased at the thigh fessewise of the last. Das Paar hatte mehrere Söhne, Harold Mead Joynson (23.2.1867-), Reginald Joynson (12.12.1871-), Alfred Tertius Joynson (25.6.1873-), Norman Mead Joynson (1.6.1878-) und Arthur Glazebrook Joynson (12.12.1882-), dazu noch mehrere Töchter. Die Familie verdankt ihren Wohlstand ihren Anteilen an der Great Western Railway, die von ihrer Gründung 1833 bis zu ihrer Verstaatlichung 1947 Linien von London in den Westen und nach Wales unterhielt.

Exlibris, vermutlich von Georges William Eve:
Das Blatt für Adeline Mary Crossfield trägt keine Signatur und ist nicht datiert. Vom Stil her ist George William Eve (1855-1914) als Urheber plausibel, und als solcher ist er vom Vorbesitzer rückseitig zugeordnet, weitere Hinweise willkommen. Der von Blattrankenornamenten eingefaßte Schild ist blau mit einem im Wolkenschnitt abgeteilten goldenen Schildhaupt, welches balkenweise mit vier schwebenden, blauen griechischen Kreuzchen belegt ist. Die Devise ist auf einem zu drei Abschnitten geschlungenen Schriftband über dem Schild zu lesen: LA CROIX MA FOI - das Kreuz ist mein Glauben. Am Schildfuß trägt ein perspektivisch gezeichnetes aufgeschlagenes Buch die Worte "EX LIBRIS"; der Name der Eignerin ist unten als eigenes Feld separiert. Die Beschreibung findet sich bei Fox-Davies, Armorial Families 1929, Teil 1, S. 470. Die englische Blasonierung lautet: Azure, on a chief nebuly Or, four crosses couped of the field. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu blau-goldenen Decken und ebensolchem Wulst eine goldene schreitende Bracke, im Maul ein blaues Steckkreuzchen haltend, den rechten Vorderlauf auf einem blauen Kreuzchen abstützend. Engl.: Mantling Azure and Or. Crest: On a wreath of the colours, a talbot passant Or, holding in the mouth a cross crosslet fitchée Azure, and resting the dexter foreleg on a cross couped, as in the arms. Adeline Mary Crossfield wurde 1873 geboren. Sie war die Tochter von Abraham Crossfield (1833-1895) und dessen Ehefrau Miranda Eliza King (1832-1907), Tochter von William Grimwood King. Adeline Mary hatte mehrere ältere Geschwister: Ihre Brüder waren Talbot King Crossfield (15.4.1861-1938), Justice of the Peace of Suffolk und Barrister-at-Law am Lincoln's Inn, und Henry Atherton Crossfield (1871-1901). Ihre Schwestern waren Louisa Eliza Crossfield (1862-) und Miranda Fanny Crossfield (1864-). Der Familie gehörte Stanningsfield bei Bury St. Edmunds in Suffolk.

 

Exlibris von Charles William Sherborn:
Charles William Sherborn (1831-1912) ist der Urheber dieses Exlibris für Charles Norman Lindsay-Tollemache-Scott (1852-6.9.1938) Esq. of Bosworth Park in der county of Leicester. Das Blatt ist links unten auf dem Fuß im Druck signiert, aber nicht datiert. Gemäß Werkeverzeichnis entstand das Blatt im Jahr 1887. Der Eigner war der älteste Sohn von John Lindsay-Scott of Mollance und dessen Frau Mary Gillham, der Tochter von Charles Gillham. Charles Tollemache-Scott war Justice of the Peace für die Stewartry of Kirkcudbright, und er war ferner Justice of the Peace und Deputy Lieutenant für Leicestershire, wo er 1895 High Sheriff wurde.

Das Wappen hier auf dem Exlibris ist gespalten, heraldisch rechts die Schildinhalte des Ehemannes, links die der Ehefrau, in gemeinsamem Schild zusammengeschoben unter der Helmzier des Ehemannes. Das Wappen Scott ist golden-blau gespalten mit einem Schrägbalken, der mit einem sechszackigen Stern zwischen zwei Mondsicheln belegt ist, alles in verwechselten Farben, begleitet im linken Obereck von einem mit den Stollen nach unten gelegten goldenen Hufeisen (engl.: Parted per pale Or and Azure, on a bend a mullet between two crescents, all counterchanged, in the sinister chief a horse-shoe of the first). Auf dem blau-golden bewulsteten Helm wird zu blau-goldenen Decken ein schreitender roter Hirsch mit goldener Bewehrung geführt, der auf der Schulter mit einem goldenen Hufeisen belegt ist (engl.: Mantling Azure and Or. Crest: On a wreath of the colours, a stag trippant Gules, attired and unguled Or, charged on the shoulder with a horseshoe also Or). Nicht dargestellt wird auf dem Blatt die Devise "AMO" - ich liebe.

 

In der linken Spalthälfte sehen wir den Schildinhalt für die Ehefrau; Charles Norman Lindsay-Scott hatte am 4.2.1882 Lady Agnes Mary Tollemache (27.6.1855-27.7.1912) geheiratet, die Schwester des Rt. Hon. William John, 9th Earl of Dysart. Die gemeinsame Tochter war Wenefryde Agatha Tollemache-Scott, die am 4.1.1913 Major Owain Edward Greaves (18.2.1941) heiratete. Besagtes Wappen Tollemache zeigt in Silber eine schwarze Fensterraute, durchflochten von einer Schrägrechts- und einer Schräglinksleiste (Argent a fret Sable). Fox-Davies gibt alternativ noch eine gevierte Form des Wappens Tollemache an, die in der linken Spalthälfte der Gesamtkomposition geführt wurde: Feld 1 und 4: wie zuvor (Tollemache), Feld 2 und 3: in Blau eine goldene Krone zwischen drei silbernen Sternen, innerhalb des goldenen, königlich-schottischen Lilien-Zwillingsinnenbordes (Murray). Englisch: quarterly, 1 and 4: Argent, a fret Sable, 2 and 3: Azure, an imperial crown Or between three mullets Argent, within a double tressure flory counterflory Or. Das ist das Wappen des jeweiligen Earls of Dysart, das der Ehefrau des Exlibriseigners jedoch nie zustand, weil sie selbst nicht Titelinhaberin war, sondern vor ihrem Bruder starb.

Der Titel eines Earls of Dysart wurde am 3.8.1643 für William Murray, den 1. Earl, geschaffen. Er war der Sohn von Rev. William Murray, Minister of Dysart, county Fife. Aus der Ehe mit Catherine Bruce hatte er keine Söhne, aber vier Töchter. Seine erstgeborene Tochter, Lady Elizabeth Murray, konnte den Titel als Countess of Dysart übernehmen und heiratete in erster Ehe Sir Lionel Tollemache, den 3. Baronet Tollemache, of Helmingham, county of Suffolk. Ihr gemeinsamer Sohn Lionel Tollemache wurde der 3rd Earl of Dysart. So kam es zur Kombination der Wappen Murray und Tollemache. Später folgte ein erneuter Namenswechsel in der Familie aufgrund einer weiblichen Erbfolge. Eine Erbin heiratete John Manners. Der Sohn trug erst den Namen Manners, dann Talmash, und dessen Sohn änderte Talmash zu Tollemache, wodurch scheinbare Namens-Kontinuität erreicht wurde. Interessanterweise wurde das Wappen beibehalten. Lady Agnes Mary Manners Tollemache, die Ehefrau des Exlibriseigners, war die Tochter von besagtem Lionel William John ex Talmash nun Tollemache, 8th Earl of Dysart. Ihr Ehemann hängte seinem Namen Lindsay-Scott nun auch noch den Namen Tollemache an. Die gemeinsame Tochter Wenefryde Agatha Lindsay-Tollemache-Scott (13.11.1889-2.6.1975), wurde später nach dem Tod des 9. Earls suo jure Countess of Dysart, ebenso ihre beiden Töchter Rosamund Agnes Greaves und Katherine Greaves, wobei letztere John Peter Grant of Rothiemurchus heiratete, so daß der 13. und gegenwärtige Earl of Dysart John Peter Grant of Rothiemurchus ist (Zählung: 9. Earl = Schwager, 10. = Tochter, 11. = 1. Enkelin, 12. = 2. Enkelin, 13. = Urenkel des Exlibriseigners). Die Familie lebt heute in Druminioul Lodge, Aviemore, Invernessshire, Schottland.

Fassen wir das Chaos zusammen: Bei dem Peerage-Titel des Earls of Dysart wechselten durch mehrfache weilbliche Erbfolge die Namen von Murray über Tollemache, Manners, Talmash, Tollemache, Lindsay-Tollemache-Scott, Greaves bis hin zu Grant of Rothiemurchus, aber der Exlibriseigner war nur Zaungast einiger Übergänge des Titels. Immerhin war er Schwiegersohn und Schwager eines Titelträgers sowie der Vater und Großvater jeweils einer Titelerbin und der Urgroßvater des gegenwärtigen Titelinhabers, des 13. Earls.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Dieses Blatt für Frederick George Hilton Price wurde von Charles William Sherborn (1831-1912) im Jahre 1894 gestochen; die Arbeit ist in der linken oberen Ecke auf dem Schriftband im Druck monogrammiert und datiert. Das Wappen Price zeigt in Silber drei (2:1) rote Hähne, golden bewehrt und mit goldenem Kamm und ebensolchem Kehllappen (englisch: Argent, three cockerels Gules, armed, crested, and jelloped Or), auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit rot-silbernen Decken ein Hahn wie im Schild (keine Listung in den Standardwerken). Die Devise lautet: "IN TE DOMINE SPERAVI" - in dich, O Herr, habe ich vertraut.

Das Wappen entstammt der walisischen Heraldik, dazu ein kleiner Exkurs (Dank an Stephen Slater für diese Erklärung). Mr. Price benutzt hier ein Wappen, das Maenrych zugeschrieben wird, einer legendäre Figur, von der angenommen wird, sie sei Lord of Brecon (Brednock) gewesen und hätte im 11. Jh. gelebt, also lange vor der heraldischen Zeit, und der Vater von Bleddyn, König von Brycheiniog, einem unabhängigen Königreich im südlichen Wales zur Zeit der normannischen Eroberung Englands. Es handelt sich also um ein fiktives, einer in vorheraldischer Zeit anzusiedelnden Figur zugeschriebenes Wappen, das von all jenen benutzt wird, die ihre Abstammung, begründet oder nicht, auf Maenrych und auf einen seiner Abkömmlinge, Einion Sais ap Rhys, zurückführen, denn besagter Einion Sais war der Sohn von Rhys ap Hywel, dem Sohn von Hywel ap Trahaearn, dem Sohn von Trahaearn ap Gwgan, dem Sohn von Gwgan ap Gwgan, dem Sohn von Gwgan ap Bleddyn, dem Sohn von Bleddyn ap Maenyrch, dem Sohn von Sohn von Maenyrch ap Dryffin, womit wir wieder bei der Urgestalt angekommen wären. Diese drei Hähne werden von all denen benutzt, die ihre Abstammung an diese Wurzeln anschließen können oder glauben, es zu können. Dem Einion Sais wird auch ein eigenes Wappen zugeschrieben, in Schwarz ein silberner Sparren zwischen drei Speerspitzen (englisch: Sable a chevron between 3 spearheads Argent imbrued Gules). Die Abkömmlinge benutzten auch ein geviertes Wappen, Feld 1 und 4: Maenrych, Feld 2 und 3: Einion Sais. Unter den vielen englischen Wappenträgern, die irgendwie ihre Abstammung auf die beiden zurückführen, zählen auch die Herbert, Earl. of Pembroke. In deren Besitz Wilton House befinden sich etliche Wappenfenster mit den besagten Hähnen.

Zurück zum Exlibriseigner: Frederick George Hilton Price (20.8.1842-14.3.1909) war der Sohn von Frederick William Price (-31.1.1888) und dessen erster Frau Louisa Tinson, das älteste von insgesamt sieben Kindern. 1866 heiratete der Vater erneut, in zweiter Ehe Emma Chatterton Green (1834-1910), wodurch Frederick noch fünf weitere Geschwister bekam. Nach einem Onkel wurde dem Kind der Name "Hilton" gegeben. Es ist also ein Vorname, auch wenn er selbst es als Teil des Nachnamens angesehen hat und sich "Mr. Hilton Price" nennen ließ. Eine offizielle Änderung des Familiennamens in diese Richtung gab es jedoch nie.

 

Zunächst besuchte Frederick das Crawford College in Maidenhead, dann sammelte er in einer anderen Bank erste Erfahrungen. Er arbeitete ab 1860 erst als Angestellter, dann ab 1887 als Teilhaber bei der Bank Child & Co., wo schon sein Vater gearbeitet hatte und sich zum Teilhaber hochgearbeitet hatte. 1901 wurde der Sohn ebenfalls Senior acting partner. Frederick George Hilton Price heiratete am 5.11.1867 Christina (1842-1928), die Tochter von William Bailey. Das Paar hatte zwei Kinder, Etheldred Louisa Hamilton Price (1871-1965) und Wilfrid George Hilton Price (1874-1953).

Das Beiwerk auf diesem Blatt verweist auf die große Leidenschaft des Exlibriseigners. Links unten sehen wir eine Hieroglyphen-Kartusche, und rechts unten eine Ushebti (Statuette) von Osiris (anthropomorph, stehend, mit grüner Hautfarbe als Symbol für Fruchtbarkeit, in den Händen Krummstab als Symbol des guten Hirten und Flagellum als Symbol der Fruchtbarkeit, auf dem Kopf die Atef-Krone mit zwei seitlichen Maat-Straußenfedern). Der Exlibrisbesitzer war seit 1882 Mitglied und 1894-1909 Direktor der Society of Antiquaries, und er war besonders der Ägyptologie zugetan. Er war Amateurhistoriker und Sammler: Ausgrabungen, Münzen, ägyptische Altertümer, Löffel, Fossilien etc. regten sein Interesse an und wurden zusammengetragen. In fast jeder relevanten Gesellschaft war er Mitglied: Er war Mitglied der Royal Geographical Society, Vizepräsident und Schatzmeister des  Anthropological Institute, Präsident der London Topographical Society, Mitglied und im Rat der Geological Society (Mitglied seit 1872), Schatzmeister der Geologists&rsquo Association, Mitglied und Vizepräsident der Zoological Society of London, der Royal Numismatic Society (Mitglied seit 1897) und der Society of Biblical Archaeology und 1906-1909 Präsident des Egypt Exploration Fund. Er verfaßte etliche Publikationen zu historischen und archäologischen Themen. Zu Lebzeiten spendete er viele Sammlungsstücke an die Museen. Seine eigene große Sammlung ägyptischer Kunst wurde vom 12.-21.7.1911 bei Sotheby's versteigert. Seine Sammlungsstücke sind z. B. im British Museum, im  Museum of London, im Victoria & Albert Museum und im Pitt Rivers Museum. Durch Spenden kamen auch einige seiner Sammlungsstücke 1944, 1953, 1963 und 1971 in das World Museum Liverpool.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Charles William Sherborn (1831-1912) fertigte im Jahr 1889 dieses Exlibris für William Andrew I'Anson auf Denton Hall in Northumberland an. Das Blatt ist im Druck in der linken unteren Ecke am Rand signiert. Von diesem Blatt gibt es zwei Varianten: In der zweiten, hier vorliegenden Version ist das Schildhaupt gezähnt, und im 1. und 4. Viertel sind die Ringe hinzugefügt worden, die in der ersten Version noch fehlten.

 

Das Wappen zeigt unter einem goldenen, im Zackenschnitt (Zahnschnitt) abgetrennten Schildhaupt ein blau-rot geviertes Feld mit einem goldenen, lilienendigen Kreuz auf den Teilungslinien und jeweils einem goldenen Ring in den blauen Plätzen (englisch: quarterly, Azure and Gules, a cross flory, in the first and fourth quarters an annulet Or, a chief indented of the last). Als Helmzier wird zu blau-goldenen Decken und ebensolchem Wulst ein wachsender, aufrechter rechter Unterarm geführt, der ein goldenes, lilienendiges Kreuz in der naturfarbenen Hand hält; der Ärmel ist blau-golden im Zackenschnitt gespalten und besitzt einen silbernen Aufschlag; der Arm ist an seiner Basis von einem goldenen Ring umlegt (englisch: Mantling Azure and Or. Crest: Upon a wreath of the colours, a cubit arm habited per pale indented Azure and Or, encircled by an annulet of the last, the hand Proper holding a cross as in the arms). Die Devise lautet: "FAIRE MON DEVOIRE" - das Handeln ist meine Pflicht, oder einfacher: seine Pflicht tun.

Die Vornamenskombination William Andrew wurde in der Familie sehr oft vergeben, was die Genealogie unübersichtlich macht. Dieser William Andrew I'Anson (6.6.1848-23.4.1908) auf Denton Hall war der Sohn von William Andrew I'Anson (26.4.1815-4.4.1872), M.R.C.S. and L.S.A. (Lond.), und dessen Frau Ann Armstrong (1818-8.5.1884), der Tochter von William Armstrong of Child's House, Morpeth, in der county of Northumberland. Die Eltern hatten 1836 geheiratet und hatten insgesamt 5 Kinder, Thomas I'Anson (13.1.1838-15.3.1881), Jane Elizabeth I'Anson (6.4.1840-20.6.1885), Anna Maria I'Anson (17.8.1842-13.3.1901), Frances Dorothy I'Anson (18.9.1845-18.2.1886) und den Exlibriseigner. Der Exlibriseigner, sein Vater, sein Neffe (23.12.1867-23.4.1908) und dessen Sohn (28.1.1899-) trugen alle den gleichen Namen. Der auf dem Blatt erwähnte Landsitz Denton Hall hat nichts mit der gleichnamigen und bekannten Denton Hall im nördlichen Yorkshire zu tun. Die Denton Hall der I'Anson liegt in East Denton an der Straße zwischen Newcastle-upon-Tyne und Hexham am Nordufer des Flusses Tyne, 3 km nordwestlich von Newcastle und sehr nahe an einem ausgegrabenen Stück des Hadrianswalles. Der Bau ist ein Landhaus im Jakobinischen Stil, 1622 erbaut.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Dieses Exlibris für John Reginald Blackett-Ord stammt von Charles William Sherborn (1831-1912); seine Initialen als Urheber "CWS RE" und die Datierung auf das Jahr 1906 sind links unten außerhalb des Rahmens im Druck angebracht. Das zentrale Vollwappen trägt über einem Helm zwei verschiedene Kleinode. So etwas wäre in der deutschen Heraldik absolut undenkbar, wo Helmzier und Helm eine untrennbare Verbindung eingehen. Aber auch hier scheint es eher ein "Plan B" gewesen zu sein, denn von dem Blatt gibt es eine frühere Version mit nur einem einzigen Kleinod. Offensichtlich wurde die Platte umgearbeitet, um noch eine zweite Helmzier unterzubringen, nun notgedrungen ohne zweiten Helm. Bei Fox-Davies ist das Wappen noch mit nur einem Kleinod abgebildet. In den vier Ecken des Bücherzeichens sind jeweils weitere Wappenschilde angeordnet.

Der Wappenschild ist geviert, Feld 1 und 4: innerhalb eines Dornenbordes von Hermelin schwarz-blau gespalten mit drei (2:1) pfahlweise gestellten silbernen Lachsen (Ord), Feld 2 und 3: in Silber ein schwarzer, mit drei Pilgermuscheln belegter Sparren, begleitet von drei (2:1) schwarzen, fünfzackigen silbernen Sternen (Blackett). Englischer Blason: Quarterly, 1 and 4: per pale Sable and Azure, three salmon hauriant Argent, within a bordure engrailed Ermine (for Ord), 2 and 3: Argent, on a chevron, between three mullets Sable, as many escallops of the field (for Blackett). Im Fox-Davies sind Sporenräder dargestellt und werden auch als "mullets pierced" angesprochen, ebenso bei Burke; im Exlibris sind es Sterne. Dazu werden zwei Helme geführt. Helm 1 (rechts): zu schwarz-silbernen Decken und ebensolchem Wulst aus einem grünen Hügel hervorwachsend ein naturfarbener und mit schwarzen Schieben besäter Elchskopf (Ord). Englischer Blason: Mantling Sable and Argent, Crest: upon a wreath of the colours, upon a mount vert, an elk's head erased proper, pellettée (for Ord). Helm 2 (links): zu schwarz-silbernen Decken und ebensolchem Wulst ein abgerissener natürlicher Falkenkopf (Blackett). Englischer Blason: Mantling Sable and Argent, Crest: upon a wreath of the colours a hawk's head erased Proper. Die Devise schlingt sich als Band um beide Kleinode und lautet: "Nous travaillerons dans I'esperance" - wir werden in Hoffnung arbeiten. Eine zweite Devise ist unter dem Schildfuß zu lesen: "MITIS ET FORTIS" - sanft und kraftvoll. 

 

John Reginald Blackett-Ord (10.2.1885-20.3.1967) war der Sohn von Andrew John Blackett-Ord (1851-20.3.1899) und dessen Frau, Amy Louisa Jebb (1855-7.3.1941), der jüngsten Tochter von Charles William Jebb of Clifton, county of Gloucester, und Eliza Yerbury. Sein Vater war Esquire, Justice of the Peace, Captain und Hon. Major beim 4th Batallion der Argyll and Sutherland Highlanders, dann Major beim 1st Voluntary Battalion der Northumberland Fusiliers.

John Reginald Blackett-Ord selbst wurde in Scarborough geboren. Er wurde nach dem Besuch von Eton (siehe dazu weiter unten) Soldat und diente zunächst als 2nd Lieutenant bei den Argyle and Sutherland Highlanders. Dann wurde er Captain und Major bei den Northumberland Fusiliers, 4. Battalion. Er heiratete 1913 in Rothbury, Northumberland, seine Cousine Lena Mary Blackett-Ord (19.9.1888-1961), die Tochter von Rev. Chas. Edward Blackett-Ord (16.10.1858-16.7.1931), Archdeacon of Northumberland, und Mary Delaval Chester (1862-1926). John Reginald Blackett-Ord hatte vier Kinder, John Christopher Blackett-Ord (1918-), Andrew James "Jim" Blackett-Ord (1921-2012, Anwalt und Richter), Elizabeth Mary Blackett-Ord und Anne Dillingham Blackett-Ord.

Die Familie lebte auf Whitfield Hall in Whitfield, Northumberland, auf der Westseite des Flusses Allen. Das Gut war seit 1167 in Besitz der Whitfield of Whitfield. König William von Schottland hatte es der Familie gegeben. Es kam aber 1750 aufgrund der Hypothekenbelastung zum Verkauf. William Ord (ca. 1715-24.1.1768) of Fenham erwarb es (Fenham gehört heute zu Newcastle-upon-Tyne). Sein Sohn war William Ord (1752-1789), der Eleanor Brandling heiratete. Deren Sohn hieß William Henry Ord (2.1.1781-28.7.1855), und der starb kinderlos. Seine Nichte Anna Jane Hamilton (1818-3.9.1890), Tochter seiner Schwester Anne Ord (10.3.1782-1835) und Andrew Hamilton (1780-1821), erbte den Besitz und heiratete 1842 John Alexander Blackett (20.1.1803-10.7.1865), der seinen Namen in Blackett-Ord änderte, was eine Bedingung der Heirat wie der Erbschaft war. Das war der Großvater des Exlibriseigners. Das 1785 erbaute und 1856 aufgestockte Herrenhaus von Whitfield Hall im Georgian Style ist auch heute noch in Privatbesitz der Familie Blackett-Ord und nicht zu besichtigen.

Die komplizierte Abstammung spiegelt sich in den vier zusätzlichen Schilden wider. Heraldisch rechts oben ist der Schild der Hamilton zu sehen, in Rot drei (2:1) silberne Fünfblätter (Gules three cinquefoils Argent). Dieser Schild bezieht sich auf den zuvor erwähnten Andrew Hamilton. Heraldisch links oben ist das Wappen der Familie Jebb zu sehen, grün-golden geviert (Schraffur fehlt in 4), in Feld 1 ein silberner Falke mit goldenem Glöckchen, in Feld 4 eine Falkenhaube (quarterly, Vert and Or, in the 1st quarter a falcon close Argent belled of the second, in the 4th a hawk's lure of the third). Das Wappen bezieht sich auf Charles William Jebb, Vater der Amy Louisa Jebb (1855-7.3.1941).

Der Wappenschild optisch unten rechts steht für Eton College, unter einem von Blau mit einer goldenen Lilie und Rot mit einem goldenen, schreitenden und hersehenden Löwen gespaltenen Schildhaupt in Schwarz drei (2:1) silberne natürliche, hier gestielte und beblätterte Lilienblüten (englisch: Sable three lily-flowers Argent, a chief per pale Azure and Gules charged on the dexter side with a fleur-de-lis and on the sinister with a lion passant gardant both Or). Das Schildhaupt ist klar ein gemindertes Wappen des Königshauses, denn das Wappen für Eton College wurde 1449 von König Henry VI. festgelegt, als das königlich englische Wappen noch von den französischen Lilien und den englischen Leoparden geviert war. In dem Dokument wird die Farbe Schwarz des Hauptfeldes damit begründet, daß es die beständigste Farbe sei und anzeigen soll, daß das College für die kommenden Zeitalter bestehen sollte. Die gestielten Lilienblüten stehen für das Blühen der Wissenschaft, gemäß königlichem Wortlaut: "...intending that Our newly-founded College, lasting for ages to come, whose perpetuity We wish to be signified by the stability of the sable colour, shall bring forth the brightest flowers redolent of every kind of knowledge...". Übrigens gibt es ein sehr ähnliches Wappen (mit sehr ähnlicher Begründung) für das King's College in Cambridge, das anstelle der Lilienblüten silberne Rosen verwendet.

Der vierte Wappenschild optisch links unten im Eck zeigt in Rot ein Fünfblatt, umgeben von acht widergekreuzten Kreuzchen (Gules, a cinquefoil in an orle of eight crosses crosslet). Die Identifizierung und der Zusammenhang mit dem Exlibriseigner sind noch offen, Hinweise willkommen.

Exlibris von John Vinycomb:
Das Exlibris für William Charles de Meuron Wentworth-Fitzwilliam (25.7.1872-15.2.1943) 7th Earl Fitzwilliam wurde laut der zwischen dem mittleren und dem optisch linken Ordenskreuz angebrachten eingedruckten Signatur vom Künstler J. Vinycomb MRIA 1920 angefertigt. John Vinycomb lebte 1833-1928. Der Wappenschild ist geviert, Feld 1 und 4: silbern-rot gerautet (Fitzwilliam), Feld 2 und 3: in Schwarz ein goldener Sparren, begleitet von drei (2:1) goldenen hersehenden Löwenköpfen bzw. Löwenmasken (Wentworth). Englischer Blason: Quarterly, 1st and 4th: lozengy Argent and Gules (Fitzwilliam), 2nd and 3rd: Sable a chevron between three leopards' faces Or (Wentworth). Auf dem Schild ruht die britische Earls-Krone. Um den Schild ist ein Band mit der Aufschrift "VICTORIA" gelegt. Darüber schweben ohne Anbindung an den Wappenschild zwei Helme mit Kleinoden, heraldisch rechts wird zu rot-silbernen Decken ein aus einer Laubkrone hervorkommender, dreifacher silberner Straußenfederbusch geführt (Fitzwilliam), auf dem zweiten Helm zu schwarz-goldenen Decken ein silberner schreitender Greif (Wentworth). Englische Blasonierung des Oberwappens: Crests: 1st: out of a ducal coronet Or a triple plume of ostrich feathers Argent (Fitzwilliam), 2nd: a griffin passant Argent (Wentworth). Dazu werden zwei wilde Männer als Schildhalter geführt, um Hüfte und Stirn mit Laub bekränzt und in der freien Hand einen oben abgebrochenen Baumstamm haltend (englisch: supporters: on either side a savage man, wreathed about the waist and front with leaves, and in the exterior hand a  tree eradicated, the top broken, all proper). Die beiden Schildhalter stehen auf einer Konsole, um die sich ein band mit der Devise der Familie schlingt: "APPETITUS RATIONE PAREAT" - das Verlangen möge der Vernunft gehorchen.

Der Titel eines Earls Fitzwilliam wurde am 21.7.1716 geschaffen und bestand bis 1979; heute ist er erloschen. Der Begünstigte war William Fitzwilliam (29.4.1643-28.12.1719), 3rd Baron Fitzwilliam; gleichzeitig bekam er den Titel eines Viscount Milton. Er heiratete am 10.5.1669 Anne Cremor. Als 2nd Earl Fitzwilliam folgte sein dritter Sohn nach, John Fitzwilliam (-28.8.1728), als 3rd Earl dessen erstgeborener Sohn William Fitzwilliam (15.1.1719-10.8.1756) aus seiner Ehe mit Anne Stringer. Letzterer heiratete am 22.6.1744 Lady Anne Watson-Wentworth (-29.8.1769), die Tochter von Thomas Watson-Wentworth, 1st Marquess of Rockingham, und Lady Mary Finch. Lady Anne war die Schwester und Miterbin von Charles Watson-Wentworth, dem 2nd Marquess of Rockingham, mit dessen kinderlosem Tod seine Titel erloschen. Dieser hatte übrigens ein aus Watson und Wentworth geviertes Wappen geführt: Quarterly, 1st and 4th: Argent on a chevron engrailed Azure between three martlets Sable as many crescents Or (Watson), 2nd and 3rd: Sable a chevron between three leopards' faces Or (Wentworth). Crest: A griffin passant wings elevated Argent beaked forelegged and ducally gorged Or.

 

Mit dieser Ehe wurde die Voraussetzung zur Vereinigung von Wappen und Namen der Familien Fitzwilliam und Wentworth geschaffen, die der erstgeborene Sohn 1732 vollzog: William Fitzwilliam (30.5.1748-8.2.1833), der 4th Earl, übernahm nach dem Tod seines Onkels mütterlicherseits 1782 die ausgedehnten Ländereien der Wentworth in Yorkshire und in Wicklow. Im Jahre 1807 hängte er den mütterlichen Namen an und nannte sich fortan William Wentworth-Fitzwilliam, und die Kombination wurde auch heraldisch verankert. Der 4. Earl heiratete in erster Ehe am 11.7.1770 Lady Charlotte Ponsonby (29.11.1747-13.5.1822), die Tochter von William Ponsonby, 2nd Earl of Bessborough. Der Sohn aus dieser Ehe wurde der 5. Earl Fitzwilliam, Charles William Wentworth-Fitzwilliam (4.5.1786-4.10.1857). Dieser heiratete am 8.7.1806 seine Cousine, Mary Dundas (30.5.1787-1-11-1830), eine Tochter von Thomas Dundas, 1st Baron Dundas. Die Nachfolge als 6. Earl trat sein zweitgeborener Sohn an, William Thomas Spencer Wentworth-Fitzwilliam (12.10.1815-20.2.1902), welcher am 10.9.1838 Lady Frances Harriet Douglas (29.9.1819-16.6.1895) heiratete, die Tochter von George Sholto Douglas, 17th Earl of Morton. Deren Sohn, William Wentworth-Fitzwilliam (27.7.1739-17.1.1877), Viscount Milton, kam nicht zum Zuge, sondern erst der Enkel wurde der 7. Earl, Sohn aus der am 10.8.1867 geschlossenen Ehe des letztgenannten mit Laura Maria Theresa Beauclerk (3.1.1849-20.3.1886), einer Tochter von Lord Charles Beauclerk. Und dieser 7. Earl ist der Exlibriseigner.

William Charles de Meuron Wentworth-Fitzwilliam hatte seinen "komischen" dritten Vornamen nach seinem Geburtsort erhalten, denn er kam in Canada in Pointe de Meuron (Ontario) zur Welt. Daß das Kind überhaupt an einem der entlegensten Orte des Empire auf die Welt gebracht wurde, sorgte für Zweifel und Kontroversen innerhalb der Familie bis hin zum so abenteuerlichen wie haltlosen Vorwurf, daß der Familie ein Kind untergeschoben werden sollte. Er erbte den Titel eines Earls Fitzwilliam im Jahr 1902 von seinem Großvater, weil sein Vater schon vor diesem verstorben war. Und er erbte ein Vermögen, das ihn zu einem der reichsten Männer Großbritanniens machte, umgerechnet heute im einstelligen Milliardenbereich.

Er schlug eine militärische Laufbahn ein, wurde 1893-1894 Extra ADC (= Aide-de-camp) des indischen Vizekönigs, Lord Lansdowne. 1896  wurde er Captain des 4, Bataillons der leichten Infanterie von Oxfordshire. 1900 nahm er als Freiwilliger im Burenkrieg teil und diente in Südafrika beim Stab. Er lebte auf Wentworth House bei Rotherham im südlichen Yorkshire, das von der Familie Wentworth erbaut worden war, von einem Familienmitglied, das zweimal Premierminister war. Das ist ein ländlicher Herrensitz der Superlative: Mit 184 m Länge besitzt er die längste Fassade eines europäischen Landadelssitzes (die Ostfassade). Mehr als 300 Zimmer addieren sich zu einer Wohnfläche von 23000 m2.

Er wurde in drei verschiedene Orden aufgenommen, die hier auf dem Exlibris auch dargestellt werden:

Und er konnte noch mehr Buchstabenkürzel hinter seinen Namen setzen, nämlich MP = Member of Parliament: Er saß 1895-1902 für die Liberalen für Wakefield im House of Commons. 1898-1899 war er High Sheriff von Rutland. 1909-1910 war er Lord Mayor of Sheffield.

William Charles de Meuron Wentworth-Fitzwilliam, 7th Earl Fitzwilliam, heiratete am 24.6.1896 in der St Paul's Cathedral eine entfernte Cousine, Lady Maud Frederica Elizabeth Dundas (-9.7.1877), eine Tochter von Laurence Dundas, 1st Marquess of Zetland. Der einzige Sohn aus dieser Verbindung folgte als 8. Earl nach, William Henry Lawrence Peter Wentworth-Fitzwilliam (31.12.1910-13.5.1948). Aus dessen am 19.4.1933 geschlossener Ehe mit Olive Dorothea Plunket (8.4.1911-14.12.1975) entsproß nur eine einzige Tochter, so daß jetzt eine Diskontinuität auftrat. Der 9. und der 10. Earl mußten aus Seitenlinien genommen werden, der 9. Earl war ein Enkel des 6. Earls, das war Eric Spencer Wentworth-Fitzwilliam (4.12.1883-1952). Damit war das Problem aber nur um 4 Jahre vertagt worden. Der 10. Earl war ein Urenkel des 5. Earls, das war William Thomas George Wentworth-Fitzwilliam (28.5.1904-1979). Das rettete den Titel noch einmal 27 Jahre, doch danach half alles nichts mehr, man konnte keinen männlichen Erben auftreiben, und der Titel eines Earl Fitzwilliam erlosch. Die kurzfristigen Erbgänge hintereinander bewirkten vor allem eine empfindliche Vermögensreduktion durch Erbschaftssteuern. Daß die Kohlebergwerke der Familie verstaatlicht wurden, entzog ihr eine wichtige wirtschaftliche Basis.

Vom Erbgang 1782 bis zum Erlöschen der Familie 1979 blieb das Wentworth House im Besitz der Earl Fitzwilliam. Der staatlich forcierte Kohleabbau zerstörte weite Teile des Areals und führte zu strukturellen Schäden an den Gebäuden, das immer tiefer sank und Risse bekam. Eine Schadensersatzklage blieb ein Versuch. Die Unterhaltskosten für den Herrensitz standen in keinerlei Relation mehr zur Wirtschaftlichkeit des Besitzes. 1948, 1986 und 1998 wurde ein großer Teil der Einrichtung versteigert. Der mittlerweile stark sanierungsbedürftige Landsitz wurde nach mehreren vergeblichen Versuchen 2016 für 7 Mio. Pfund an den Wentworth Woodhouse Preservation Trust verkauft. Die geschätzten Renovierungskosten belaufen sich auf 42 Mio. Pfund. Derzeit (2019) ist die gesamte Ostfront eingerüstet und wird renoviert, ebenso das Dach.

Exlibris von John Vinycomb:
Dieses 1880 entstandene Bücherzeichen stammt vom Künstler John Vinycomb MRIA (1833-1928). Er stammte aus Newcastle upon Tyne und besuchte die dortige Designschule. Von 1855 bis 1899 arbeitete er für die Firma Marcus Ward & Co. als Graveur. Als sich die Firma auflöste, machte Vinycomb sich als Künstler und Illustrator selbständig. Bis 1909 lebte er in Holywood, County Down, in Nordirland am südlichen Ufer des Belfast Lough. Er etablierte sich fest im Bereich der Exlibriskunst und wurde in zahlreichen Gesellschaften Mitglied, in der Royal Irish Academy; in der Royal Society of Antiquaries of Ireland, wo er Vizepräsident wurde, in der Ex-libris Society of London, wo er ebenfalls Vizepräsident wurde, und in der von ihm mitgegründeten Belfast Art Society, deren Präsident er zeitweise war, sowie im ebenfalls von ihm mitbegründeten Ulster Arts Club. Seine Signatur "J. VINYCOMB Del." ist hier extrem klein im Bereich der unteren Spitze zwischen der zweiten und der dritten Linie angebracht.

Das 92 x 133 mm messende Exlibris ist im Stile eines mittelalterlichen, oben und unten spitz zulaufenden Siegels gestaltet. Die umlaufende Inschrift nennt den Eigner: "Ex Libris ROBERTI DAY FSA MRIA * Aldermani Civitatis CORCAG mdccclxxx". Robert Day war Alderman der Stadt Cork in Irland, er war wie der Künstler Mitglied der Royal Irish Academy, und er war Fellow der Society of Antiquaries. Er war antiquarisch sehr interessiert und publizierte zu entsprechenden Themen, u. a. im Journal of the Royal Society of Antiquaries of Ireland.

 

Sein Wappen ist golden-blau sparrenweise geteilt mit drei (2:1) fünfzackigen Sternen und einer liegenden Mondsichel in der Mitte, alles in verwechselten Farben (englisch: per chevron Or and Azure, a crescent between three mullets, all counterchanged). Er führt zu blau-goldenen Decken und ebensolchem Wulst zwei ineinandergeschlagene Hände, die anstelle von Armen in Flügel auslaufen, der rechte golden und belegt mit einem blauen fünfzackigen Stern, der linke blau und belegt mit einer liegenden goldenen Mondsichel (englisch: Mantling Azure and Or. Crest: upon a wreath of the colours, two hands clasping each other in fesse Proper, conjoined at the wrists to a pair of wings, the dexter Or, the sinister Azure, the former charged with a mullet, the latter with a crescent counterchanged). Die Devise schlingt sich als vierteiliges Schriftband durch den unteren Teil der Komposition: "Sic itur ad astra" - thus you shall go to the stars - so sollst du die Sterne erreichen.

Exlibris von Charles William Sherborn:
Dieses heraldische Exlibris aus dem Jahr 1884, wurde entworfen von Charles William Sherborn (1831-1912). Seine CWS-Ligatur ist mittig unten außerhalb der Rahmenlinie eingedruckt. Hugh Grosvenor (13.10.1825-22.12.1899) 1st Duke of Westminster ließ noch ein weiteres, größeres Exlibris beim gleichen Künstler anfertigen, das andere ist in rechteckigem Format und üppiger mit Hintergrund, Oberwappen, Schildhaltern etc. dekoriert. Für dieses kleinere Exlibris aus demselben Jahr hingegen wurde die Form einer kreisrunden Kartusche auf einem breiten Sockel gewählt.

Das Wappen ist geviert, Feld 1 und 4: in Blau ein goldenes Fallgatter mit hängenden Ketten (Portcullis) unter einem zweimal gespaltenen Schildhaupt, rechts und links in Gold eine doppelte, außen rote, innen silberne Rose, in der Mitte in Blau ein schwebendes goldenes Dreilappenkreuz, begleitet von fünf (2:2:1) goldenen gestümmelten Vögeln oder Merletten (Westminster), Feld 2 und 3: in Blau eine goldene Getreidegarbe (Grosvenor). Englischer Blason: Quarterly, 1st and 4th: Azure a portcullis with chains pendant Or on a chief of the last between two united roses Argent upon Gules (united roses of York and Lancaster) a pallet Azure thereon a cross flory between five martlets Or (old arms of the City of Westminster), 2nd and 3rd: Azure a garb Or (Grosvenor).

Das Motiv der Felder 1 und 4 ist erklärungsbedürftig: Das Kreuz mit den Merletten, zuerst bei Edward dem Bekenner (king Edward the Confessor) auftretend, ist übrigens nicht nur das Symbol für den ersten in Westminster lebenden englischen König, sondern auch für Westminster Abbey. Die doppelte Rose, aus der Vereinigung der Häuser Lancaster und York entstanden, ist das Symbol (Badge) der Tudor-Dynastie, unter der Westminster als Regierungs- und vor allem als Parlamentssitz große Bedeutung erlangte, und das Portcullis ist das Badge der Beaufort und ein weiteres überall in Westminster anzutreffendes Symbol. Insgesamt bildet das ganze Feld das alte Wappen der City of Westminster.

 

Es wird kein Oberwappen verwendet, sondern nur eine herzogliche Krone auf den oberen Schildrand gesetzt. Die von der Familie Grosvenor verwendete Helmzier wäre auf dem blau-golden bewulsteten Helm mit blau-goldenen Decken eine goldene Bracke. Englischer Blason des möglichen Oberwappens: Manting Azure and Or, crest: a talbot statant Or. Die Zwickel zwischen dem Sockel und der Kartusche wird von einem beiderseits zu einer liegenden Acht geschlungenen Schriftband mit der Devise "Virtus Non Stemma" ausgefüllt, das ist die Kurzform von "Nobilitatis virtus non stemma character", was soviel bedeutet wie, daß Tugend, nicht Abstammung wahren Adel ausmacht, englisch: virtue not ancestry.

Der Schild wird umgeben von dem Schnallenband des Hosenbandordens, versehen mit der Devise "HONI SOIT QUI MAL Y PENSE" (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Eine im 15./16. Jh. eingeführte Ordenskette ist im Exlibris außen als zweiter Kreis um das zuvor beschriebene Band herumgelegt, bestehend aus goldenen Knoten, die sich mit einer roten Rose innerhalb eines kreisförmigen blauen Schnallenbandes mit der Ordensdevise abwechseln, mit der herabhängenden plastischen Darstellung des Drachentöters Georg ("Great George"), der vom Pferd aus dem sich unter ihm auf dem Rücken krümmenden Drachen seine Lanze in den Rachen stößt. Hier sehen wir also den Schild umgeben vom "Garter" und der Ordens-Kette (collar mit "Great George").

Hugh Lupus Grosvenor, 3rd Marquess of Westminster, Sohn von Richard Grosvenor 2nd Marquess of Westminster (27.1.1795 - 31.10.1869) und Lady Elizabeth Marie Leveson-Gower (8.11.1797-11.11.1891), wurde am 27.2.1874 von Queen Victoria zum 1st Duke of Westminster erhoben. Außerdem war er noch Earl Grosvenor, Marquess of Westminster, Viscount Belgrave und Baron Grosvenor. Diese Titel wurden teilweise für Söhne zu Lebzeiten des Vaters benutzt, so war der jeweils älteste Sohn eines Dukes of Westminster jeweils der Earl Grosvenor. Hugh war zweimal vermählt, in erster Ehe 1 mit Lady Constance Gertrude Sutherland-Leveson-Gower (16.6.1834-19.12.1880) und in zweiter Ehe mit Hon. Katherine Caroline Cavendish (1857-19.12.1941). Sein Nachfolger als 2nd Duke of Westminster wurde sein Enkel Hugh Richard Arthur Grosvenor (19.3.1879-20.7.1953), Sohn seines Erstgeborenen Victor Alexander Grosvenor Earl Grosvenor (28.4.1853-22.1.1884). Die Titel gibt es auch heute noch: Der letzte Herzog war Gerald Cavendish Grosvenor (22.12.1951-9.8.2016), 6th Duke of Westminster, einer der vermögendsten Immobilienbesitzer Englands. Ihm folgte sein Sohn Hugh Grosvenor (29.1.1991-), zuvor Earl Grosvenor, als 7th Duke of Westminster nach; bislang ist noch kein Erbe in Sicht.

Der angegebene Ort Eaton ist Eaton Hall, der 4000 ha-Landsitz der Familie seit dem 15. Jh. mit schloßartigen Gebäuden aus dem 17.-20. Jh. bei Eccleston, Cheshire. Im 17. Jh. entstand das erste größere Haus für Sir Thomas Grosvenor, 3. Baronet, durch den Architekten William Samwell. Das riß man Anfang des 19. Jh. ab, damit der Architekt Willam Porden für Robert Grosvenor, damals 2nd Earl Grosvenor und später 1st Marquess of Westminster, noch größer und spektakulärer bauen konnte. Dieser durch und durch neugotische Bau wich noch im selben Jahrhundert einem noch größeren Bau des Architekten Alfred Waterhouse, den man 1870-1882 im viktorianischen Stil für den Exlibriseigner errichtete. Diesen gewaltigen, ambitionierten, aber nicht besonders schönen Bau riß man 1969 ff. unter Robert Grosvenor, 5. Duke of Westminster, wegen Baufälligkeit bis auf die Kapelle und ein paar Nebengebäude ab. Als Herrenhaus baute der Architekt John Dennys ab 1971 ein neues, modernes Haus mit Flachdach, das man 1989-1991 wieder umgestaltete, diesmal durch das Architekturbüro Percy Thomas. Es wirkt in beiden Varianten deplaciert und paßt in der aktuellen Form mehr nach Frankreich als nach England. Das Anwesen ist privat und ist normalerweise nicht zu besichtigen.

Literatur, Links und Quellen:
Herrn Stephen Slater ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise und Erläuterungen, insbesondere zum Minenfeld der walisischen Heraldik.
Den Herren Stephen Slater und Alan Fennely ein ganz herzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung von Exlibris zur Studienzwecken.
Bass: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, Teil 1, S. 108.
Hastings: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, Teil 1, S. 897.
Erloschene Baronien:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/Ext%20UK%20Barts.htm
Earl of Huntingdon:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/huntingdon1529.htm
Baron Burton:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/burton1897.htm
William Bass:
https://en.wikipedia.org/wiki/Sir_William_Bass,_2nd_Baronet
Portrait von William Bass:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/William_Arthur_Hamar_Bass_Vanity_Fair_14_September_1905.jpg - https://www.npg.org.uk/collections/search/person/mp153675/sir-william-arthur-hamar-bass-2nd-bt
William Bass und Pferderennen:
http://www.horseracinghistory.co.uk/hrho/action/viewDocument?id=1006
Genealogie Bass:
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Joynson: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 2. Teil, S. 1074
Arthur Charles Fox-Davies: Heraldry - A Pictorial Archive for Artists and Designers S. 52.
Glazebrook: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, 1. Teil, S.769
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Baron Tollemache:
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Familie Tollemache:
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East Denton Hall:
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Blackett-Ord: Charles Davies Sherborn: A Sketch of the Life ans Work of Charles William Sherborn, Ellis, London 1912, S. 92
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http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/rockingham1746.htm#ROCKINGHAM_1746_2
Genealogie von William Charles de Meuron Wentworth-Fitzwilliam
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https://gw.geneanet.org/frebault?lang=en&pz=henri&nz=frebault&ocz=0&p=william+charles+de+meuron&n=wentworth+fitzwilliam
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Wentworth House auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wentworth_Woodhouse - https://en.wikipedia.org/wiki/Wentworth_Woodhouse
Wentworth House:
https://wentworthwoodhouse.org.uk/
Wentworth House, Zeitungsartikel zum Zustand:
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John Vinycomb:
http://www.newulsterbiography.co.uk/index.php/home/viewPerson/1669
Day: Bernard Burke: The General armory, London, 1884, S. 270
Robert Day:
https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Day_(antiquarian)
Day: Arthur Charles Fox-Davies. Armorial families: a directory of gentlemen of coat-armour, 1929, Teil 1, S. 515
Das Wappen von Eton College:
https://www.etoncollege.com/ArmsMotto.aspx
Heraldik der Colleges von Cambridge:
https://www.theheraldrysociety.com/articles/cambridge-university-and-its-colleges/
Heraldik der Colleges von Oxford:
https://www.theheraldrysociety.com/articles/oxford-university-and-its-colleges/
Marquess of Grosvenor:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/westminster1831.htm
Duke of Westminster:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/westminster1874.htm
Earl Grosvenor:
http://www.cracroftspeerage.co.uk/online/content/grosvenor1784.htm
Grosvenor: Charles Davies Sherborn: A Sketch of the Life ans Work of Charles William Sherborn, Ellis, London 1912, S. 51
Eaton Hall auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eaton_Hall_(Cheshire) - https://en.wikipedia.org/wiki/Eaton_Hall,_Cheshire
Eaton Hall und Estate:
https://www.eatonestate.co.uk/
Eaton Hall:
http://www.lostheritage.org.uk/houses/lh_cheshire_eatonhall.html

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